Mode

Outfit: Vintage Escada Mantel & Celine Belt Bag

März 15, 2017

Solange ich diesen Blog schreibe, predige ich bei Mode auf Nachhaltigkeit und Qualität zu setzen. Das predige ich nicht euch, sondern in erster Linie mir selber, um mich immer wieder daran zu erinnern, dass es sich lohnt in hochwertige Kleidungsstücke und Accessoires zu investieren. Sie begleiten uns ewig, werden vielleicht zu Erbstücken oder zu Wegbegleitern unseres Lebens. Das neueste Qualitätsteil in meinem Kleiderschrank ist so ein Erbstück. Der alte Mantel von Escada hat mein Herz im Sturm erobert.

Qualität weitergeben

In meiner Familie gibt es viele Frauen, die genauso denken wie ich und Mitschuld an meinem Modegeschmack tragen. An erster Stelle steht meine Mama, aber auch meine Oma hat mir eine riesige Portion Modeleidenschaft vererbt. Gleiches gilt für meine Tante, die eines ihrer schönsten Stücke vor einigen Wochen an mich weitergegeben hat. Der graue Mantel von Escada ist mir zwar an Schultern und Armen etwas zu groß, aber trotzdem liebe ich ihn schon jetzt abgöttisch. Ich freue mich so sehr über diese Weitergabe, weil ich aus erster Hand weiss, welche Geschichte hinter dem Stück steckt, wer ihn vor mir getragen hat und aus welchem Jahr er stammt. Wow!
Genau das, was meine Tante für mich getan hat, habe ich auch mit meinen Taschen und Mäntel vor. Eines Tages, wenn meine eigenen Kinder groß sind oder ich Enkelkinder habe, will ich ihnen, nach und nach, meine Herzensstücke vererben und ihnen eine Freude machen. Das ist Mode nämlich für mich: Robuste Zeitzeugen und Repräsentanten eines Lebens.

Getragen

Langer Mantel von Escada 
„Belt Bag“ von Celine
Jeans von H&M 
Boots von Clarks 
Sonnenbrille von Celine 

Current Crush Leben

|Current Crush| Loyle Carner

März 13, 2017

Ich habe mir noch nie ein Bandshirt oder irgendwas in dieser Richtung gekauft, aber bei Loyle konnte ich einfach nicht anders. Ich habe den Rapper aus England irgendwann letztes Jahr entdeckt und seine Musik damals Tag und Nacht auf Soundcloud gehört. Sein britischer Akzent, seine Texte, der Rhythmus und die Beats haben mich sofort begeistert und ihn für mich zu dem Künstler des Jahres gemacht. Ohne Zweifel.
Der heutige Beitrag ist der Auftakt einer weiteren neuen Rubrik auf „Rothaariges“, von denen es diesen Monat einige geben wird. Einmal im Monat, immer montags, stelle ich euch einen „Current Crush“ von mir vor. Das sind Menschen, die mich begeistern, inspirieren und mich durch und durch mit ihrer Arbeit oder Persönlichkeit überzeugt haben. Ich hoffe ich kann euch in dieser Kategorie auf Menschen aufmerksam machen, die euren Alltag genauso bereichern könnten und meine Begeisterung mit euch teilen.

Loyle Carner und seine Eloquenz

Eloquent sind die meisten guten Rapper. Sie können nicht nur texten, sondern setzen sich für ihren künstlerischen Prozess mit sich selbst und ihrer Umwelt auseinander. Das macht dynamisch, schlagfertig und überlegen. Loyle Carner, so beurteile ich das zumindest, hat diese Eigenschaften alle gepachtet, aber das macht ihn und seine Eloquenz nicht aus. Man hört ihm gerne zu, weil seine Worte nicht nur klug, sondern wahr sind und von Herzen kommen. In allem schwingt Freude mit. Als ich ihn vor zwei Wochen in einem Kölner Club gesehen habe, war ich restlos überzeugt. Er ist ein Publikumsmagnet, weil er so offen, freundlich und herzlich ist. Sein Lachen ist authentisch, seine Dankbarkeit aufrichtig und die Beziehung zu seinen Freunden und seiner Crew menschlich. Diese Aura überträgt er mittlerweile rasend schnell und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis der fußballbegeisterte Junge mit dem großen Herz die Musikszene ganzheitlich erobern wird.
Das Bühnenbild zu seiner aktuellen Tour ist eine Hommage an seine Familie. Mit Hund, Nachbarn, Freunden, Bruder und Mutter steht er in einem Garten irgendwo in England und strahlt in die Kamera. Egal, wo Loyle auf die Bühne tritt – er hat seine Familie im Rücken und ein Shirt seines Vaters auf der Schulter. Die enge Beziehung zu seiner Mutter wird nicht nur in dem Song „Florence“ deutlich, der aus dem Wunsch nach einer kleinen Schwester entstanden ist, sondern auch am Ende seines aktuellen Albums „Yesterday’s Gone“. Die ruhige Stimme seiner Mutter erzählt dann von dem kleinen Loyle, der schon als Kind geschrieben hat und nicht still sitzen konnte. Aus ihr spricht so viel Stolz und Liebe und dass diese Liebeserklärung an ihren Sohn Teil seines Albums geworden ist, bringt uns so viel über den talentierten Rapper bei. Er ist ein Familienmensch voller Emotionen, immer kreativ und daran interessiert, stets das Beste aus sich herauszuholen. Wer HipHop mag, auf englischen Akzent steht, jazzlastige Beats zu schätzen weiss und Souleinflüsse feiert, wird seine Musik lieben. Versprochen.
Seine erste EP „A Little Late“ könnt ihr euch kostenlos herunterladen, um dann bitte das neue Album zu kaufen, um einen jungen Künstler zu unterstützen. Viel Spaß beim Hören!

Beauty Make-up

|Soleil Summer 2017| Sommerpläne mit Tom Ford

März 10, 2017

Die Beautyindustrie ist mir immer einen Schritt voraus. Das gilt auch, wenn es um die Sommerplanung geht, denn während Tom Ford mich schon wieder mit einer perfekten „Soleil Summer Collection“ überzeugt, habe ich mir noch gar keine Gedanken über den Sommer gemacht. Fest steht aber, dass ich verreisen, Meeresluft einatmen und viel Wassermelone essen möchte. Ich will an unseren vertrauten Ort an der Küste zurückkehren und neue Orte entdecken, die im Sommer noch schöner sind. Wie wäre es mit Schweden? Oder doch Italien?
Die vergangene Woche habe ich aber wenigstens dafür genutzt, wenn ich schon mit meiner Urlaubsplanung hinterher hinke, um die neuen Produkte von Tom Ford auszutesten und mein alltägliches Make-up schon jetzt auf Sommerzeit umzustellen. Mehr Bronzer, mehr Glow, weniger Foundation.

Tom Ford Soleil Summer 2017

Die besten und luxuriösesten Bronzer findet man bei Tom Ford. Die riesigen Kompaktpuder sorgen mit goldglänzenden Pigmenten für Schimmer und werden mit einem locker gebundenen Pinsel aufgetragen. Ich habe mich Hals über Kopf in den Reisepinsel aus der diesjährigen Soleil Kollektion verliebt, der so wunderbar in meine Handtasche passt und mit dem ich bereits jetzt viele Momente verbinde. Der Pinsel wird ein optimaler Begleiter für meine diesjährigen Reisen!
Eins der besten Produkte aus der Kollektion ist außerdem das „Sheer Highlighting Duo“, das nicht nur auf den Wangenknochen, sondern auch auf den Augenlidern schön aussieht. Die warmen Kupfertöne reflektieren das Licht und machen unseren Look vitaler und lebendiger. Gleiches gilt für den „Skin Illuminator“, den man unter der Foundation auftragen oder ganz alleine, ohne weitere Baseprodukte, benutzen kann. Ich gehe mit Highlightern zwar immer sparsam um, freue mich im Frühling und Sommer aber täglich über die extra Portion Glow.
Sehr positiv überrascht bin ich von dem limitierten Lip Balm im Mini-Format, der die Lippen mit Feuchtigkeit und Glanz versorgt. Neben der tollen Formulierung gefällt mir das Konzept hinter der Lippenpflege. Von außen gibt es absolut keinen Unterschied zu den anderen Tom Ford Lippenstiften und deswegen ist Lip Balm diesen Sommer genau so elegant, wie ein Lippenstift.
Wer nicht nur nach Sommer aussehen, sondern auch danach duften will, sollte an „Soleil Blanc“ schnuppern. Das Parfüm gibt es auch als etwas leichteres Bodyspray und verzaubert mich jedes Jahr aufs Neue mit seinem warmen sommerlichen Noten von Kokosmilch, Pistazie und Kardamom.
Wie erwartet hat Tom Ford Beauty auch 2017 mein Verlangen nach luxuriösen Beautyprodukten für den Sommer gestillt. Das Verpackungsdesign, schwer und elegant, die Produkte, vibrierend und cremig, werden mich an Strände und Seen begleitet – egal wohin die Reise dieses Jahr geht.

Gezeigte Produkte

Sheer Highlighting Duo *
Soleil Bronzing Brush *
Lip Balm *
Cream & Powder Eye Duo *
Skin Illuminator *
alles von Tom Ford Beauty 

Mode

Outfit: Radley London Love & Lunch

März 8, 2017

Wenn Accessoires schön und praktisch sind, katapultieren sie sich mich Lichtgeschwindigkeit in mein pochendes Modeherz und werden zum ständigen Begleiter. Genau so ist mir das mit der kleinen Crossbody-Bag von Radley London passiert, die vor mehreren Wochen überraschend vor meiner Haustür gelandet ist. Damals habe ich sie aufgeregt, live auf Snapchat, ausgepackt und sofort mit zur Arbeit genommen. Für meine täglichen Bedürfnisse, Geldbörse, Stifte, Schreibblock, Handy & Co ist die Größe dieser Tasche nämlich perfekt.
Radley London steht für Qualität und verspielte Details und ist trotz hochwertiger Verarbeitung preislich deutlich erschwinglicher, als Gucci, Chloe oder Chanel. Obwohl meine Handtaschesammlung mittlerweile riesig (vielleicht zu riesig?!) ist und ich alle Designer-Taschen liebe, ist es auch schön etwas mehr Understatement mit sich zu tragen. Dank des grob genarbten Leders muss ich auch keine Angst vor Kratzern haben, sondern kann mich ganz unbefangen durch enge Räume bewegen.
Neu entdeckt habe ich den grauen Pullover, den ich im Sommer in Hamburg gekauft und seitdem stiefmütterlich behandelt habe – Schluss damit! Am Wochenende habe ich den Pullover zur Jeans, Mantel und Boots kombiniert und habe mich neu in die Fledermausärmel und den U-Boot-Ausschnitt verliebt.

Getragen

Pullover von COS 
Armbänder von Blinckstar Amsterdam + Tiffany & Co; Ring Erbstück 
Tasche von Radley London *

Leben Work Life

|Worklife| Was machst du eigentlich genau? Meine Erfahrung als Freelancer

März 6, 2017

Meinen ersten Nebenjob hatte ich mit 15, mit 17 Jahren habe ich angefangen für Tageszeitungen zu schreiben und seitdem eigentlich fast jedes Wochenende gearbeitet. Neben der Schule, neben dem Studium, neben zahlreichen Praktika und neben der Gründung meines Blogs. Durch einen glücklichen Zufall habe ich relativ früh eine Ahnung davon bekommen, womit ich irgendwann mal, als erwachsene Frau, mein Geld verdienen möchte und das war ein ziemlich großes Glück.
Im Laufe der Jahre sind immer mehr Kontakte enstanden, Aufträge von Online-Magazinen, und Printpublikationen, aber auch von Werbeagenturen und Beauty- und Lifestylefirmen landeten in meinem Postfach und meine Verzahnung mit der Welt des On- und Offline-Journalismus wurde größer. Eigentlich, wenn ich jetzt darüber nachdenke, waren Schule und Studium immer nur Beiwerk für mich. Nützliches Beiwerk, ohne Frage, aber meine Gedanken sind immer um meine Texte und neue Beiträge für meinen Blog gekreist. Für mich war es also eine natürliche Entwicklung als Freelancer weiterzuleben.
Meine Eltern haben mir Kraft und Wissen für den Weg in die Selbstständigkeit gegeben, meine Vorhaben unterstützt und mir nie mit Fragen und Bedenken bezüglich einer krisenfesten Zukunft in den Ohren gelegen. Mein Arbeitsmotto „Tue was du liebst, sei fleißig und loyal, plane strategisch und bilde dich stets fort“ konnte ich im letzten Jahr verfolgen.
Damit meine ich nicht, dass es leicht ist für sich selbst zu arbeiten, dass der Kampf um Aufträge nicht hart ist oder ich keine Zukunftsängste kenne, aber dass ich viele positive Erfahrungen als Freelancer gesammelt habe. Trotz gesellschaftlicher Skepsis.

„Tue was du liebst, sei fleißig und loyal, plane strategisch und bilde dich stets fort.“

Was machst du eigentlich genau?

Das wohl größte Laster eines Freelancers mit diffusem Berufsbild, sind ständige Nachfragen zu seinem beruflichen Status. Während ich 2016 eigentlich damit beschäftigt war meine eigenen Fragen an das Leben zu klären, wurde ich bei diesem Prozess immer wieder von den Fragen anderer unterbrochen. Schreibst du nur für eine Zeitung? Wie kommst du an Aufträge? Führst du Interviews persönlich oder am Telefon? Verdienst du mit deinem Blog Geld? Fotografierst du professionell? Entwickelst du Social-Media-Strategien? Kriegst du Urlaubsgeld? Kannst du davon leben?
Ich erkläre dann, dass ich viele Dinge gleichzeitig mache und die einzelnen Kuchenstücke am Ende des Monats eine bunte Torte ergeben, von der ich mich im folgenden Monat ernähre, von der ich lebe. Stimmt, manchmal ist die Torte klein und manchmal groß. Sie wird jeden Monat nach einem anderen Rezept gebacken. Unsicherheit und stetige Veränderung macht das Leben in Selbstständigkeit aus.
Jeden Montag schreibe ich eine lange Liste, die mir einen Überblick über meine Woche und meine Aufgaben gibt. Ich trage Deadlines in meinen Kalender ein, erstelle einen Redaktionsplan für meinen Blog und sitze mindestens acht Stunden pro Tag am Schreibtisch. Das alles unterscheidet mich nicht von den Frauen und Männern, die fest angestellt sind. Natürlich muss ich mich nicht mit nervigen Kollegen rumplagen oder Rechenschaft ablegen, wenn ich doch mal vormittags zum Friseur oder zum Arzt gehe. Jedes Arbeitsverhältnis hat seine Vor- und Nachteile.
Wichtig ist, dass ich mich nicht auf eine Tätigkeit beschränken lasse. Ich lebe von Vielfalt und Abwechslung. Das ist mein momentanes Konzept. Das hat nichts mit Orientierungslosigkeit zutun, sondern ist die Realisierung meiner Fähigkeiten und Interessen.

Freelancer verunsichern

Menschen lieben Sicherheit. Wir mögen es, wenn wir unser Gegenüber schnell einschätzen können, wenn wir wissen ob er viel oder wenig verdient, ob er im beruflichen Sinne wichtig oder unwichtig ist. Bei Freelancern weiss niemand so genau, wie viel sie eigentlich verdienen, wie ihr Leben funktioniert oder wer sich, ganz profan, um ihre Buchhaltung kümmert. Diese Unsicherheit produziert die oben genannten Fragen, macht Menschen skeptisch und neugierig.
Aus meiner Perspektive wirft Selbstständigkeit aber nicht nur Fragen nach außen, sondern auch nach innen. Ich bin mein größter Kritiker und wahrscheinlich auch der wichtigste. Ich erarbeite mir, Schritt für Schritt, berufliche Perspektiven. Ich befinde mich in einer stetige Entwicklung, die sich spontan und unerwartet ausprägen kann und die für mich ein wichtiger Teil meines jungen Erwachsenenseins darstellt. Selbstständiges Arbeiten ist eine bewusste Wahl und kein Schicksal.

Endstation Freelancer?

Bildung war mir immer wichtig. Nicht im klassischen Sinne in Form von Doktortiteln oder offiziell beglaubigten Zeugnissen, sondern in Form von Interesse, Wissensdurst und dem Drang seinen Geist mit neuen Erkenntnissen zu füttern. Ich freue mich darauf mich fortzubilden, ein passendes Volontariat für mich zu finden, mich mit einer anderen, neuen Idee selbstständig zu machen oder meine jetzige Tätigkeit auszubauen und vielleicht irgendwann Menschen zu beschäftigen, die mir bei meiner Arbeit helfen. Die Entscheidung freiberuflich zu arbeiten ist nicht zwingend eine Endstation, sondern vielleicht der Weg zum Ziel, die Erfüllung beruflicher Träume, die Realisierung eines Lebens im eigenen Rhythmus oder eine Form des Selbststudiums.

Beauty Leben Mode

|February| Last Month Treasures

März 5, 2017

Den ersten Sonntag eines Monats will ich ab heute dazu nutzen, euch meine Favoriten der letzten Wochen vorzustellen. Dabei geht es nicht nur um Beauty und Mode, sondern auch um Filme, Musik, Ausstellungen oder Ereignisse. Eine monatliche Hommage an die Dinge, die mich begeistert und überzeugt haben.

Beauty Favoriten

Im Februar habe ich verhältnismäßig viel gearbeitet und mich in erster Linie zwischen Schreibtisch und Bett hin und her bewegt. Nicht das schlechteste wenn man bedenkt, dass ein Bett bequem und das Leben vor dem Computer produktiv ist. An den Tagen, an denen ich das Haus verlasse musste, habe ich mich immer wieder mit der Palette von Tom Ford geschminkt, die eine gute Vorauswahl an Lidschatten und Rouge für mich trifft und einfach super praktisch ist. Falls mein Glow-Verlangen überdurchschnittlich hoch war, habe ich mir eine großzügige Portion des „Living Luminizers“ von RMS Beauty auf die Wangenknochen getupft. Den hat Sarah, Freundin und Girl-Power auf zwei Beinen, mir vor ein paar Wochen in Berlin geschenkt und mir damit eine riesige Freude gemacht. Die cremige Textur ist dankbar und kinderleicht aufzutragen. Lieblingslippenstift ist der Tinted Lip Conditioner in der Farbe „Bombora“ von Ilia. Die Formulierung ist samtig und die Farbe irgendwie Oldschool – wunderschön!
Während mein Make-up im Februar meistens neutral und unauffällig war, ist meine Maniküre dramatischer ausgefallen als gewöhnlich. Meine wiederentdeckte Leidenschaft für Rock-Musik hat sich durch dunkle Nägel ausgeprägt. Chanel hat mit „Orage“ ein tiefes Dunkelblau kreiert, das ich sehr gerne trage. Sowieso bin ich ein Verfechter von kurz geschnittenen Nägeln, mit abgerundeten Ecken und dunklem Nagellack.
Letzter Beauty-Favorit ist die Duftkerze von Bella Freud in der Duftrichtung „Je t’aime Jane“. Ich freue mich jedes Mal, wenn das komplexe Blumenbouquet entflammt und seinen Duft in meinem Schlafzimmer entfaltet. Alle Kerzen von Bella Freud sind von Hand gegossen. 

Lifestyle und Mode Favoriten

Größter Favorit in Sachen Kultur und Kunst war auf jeden Fall die aktuelle Ausstellung von Peter Lindbergh und Garry Winogrand „Women“ , die noch bis zum 30. April im NRW Forum in Düsseldorf zu sehen ist. Die Schwarzweiss- und Farbfotografieren greifen Frauen im Stadtbild New Yorks auf, ehren den Moment und konservieren die Frau als schöne Amazone zwischen Beruf, Liebe und Sehnsucht. Ich verfolge die Arbeit von Peter Lindbergh schon seit meiner Jugend und habe in seinen Fotografien schon so viel Wahrheit und Eleganz entdeckt, dass ich meine Bildbände über seine Ausstellungen immer wieder aufschlage, um mich inspirieren zu lassen und von seinem scharf konturierten Blick zu lernen.
Inspiration habe ich im letzten Monat auch durch stundenlange Recherche über Brian Hugh Warner alias Marilyn Manson erfahren. Neben Lesen und Fotografieren vertreibe ich mir immer wieder die Zeit damit, mich über Menschen jeder Art zu informieren. Erweckt jemand meine Aufmerksamkeit, konsumiere ich alle Interviews, ob schriftlich, akustisch oder visuell, um so viel wie möglich über eine Person zu erfahren. Das können Musiker, Künstler, Kriminelle oder Politiker seien. Das Selbststudium über Persönlichkeiten macht mir Spaß und im Februar war es eben Marilyn Manson. Über diesen Zeitvertreib habe ich ein Gehör für seine Musik entwickelt und kann euch ganz besonders das Album „The Pale Emperor“ ans Herz legen. Songs, wie „Third day of a seven day binge“ habe ich rauf und runter gehört. Guckt euch unbedingt das Video an und genießt den Rock-Groove.

Wenn es um Mode geht, war der Februar ziemlich lässig, wie ich es euch bereits in meinem letzten Outfit-Beitrag präsentiert habe. Neues Lieblingsteil ist mein schwarzer Gürtel von Aigner, der eine wichtige Lücke in meinem Kleiderschrank geschlossen hat und toll auf Jeans und Kleidern aussieht. Viel geliebt und getragen habe ich außerdem meine kleine Umhängetasche von Chanel, die ich jetzt seit einem Jahr anbete und wahnsinnig viel benutzt habe. Zu diesem fantastischen Kauf habe ich euch bereits eine Handbag-Story geschrieben. Vielleicht das beste Accessoire in meiner gesamten Sammlung. Meist getragenes Teil war wohl mein Camel-Coat von &otherstories. Das Ding ist kuschelig, zeitlos und passt einfach immer. Den Mantel hatte ich ursprünglich für ein paar Fashion-Week-Outfits gekauft und nicht im geringsten damit gerechnet, wie viel ich ihn tragen werde. Die Qualität ist erstaunlich gut und kann mit meinen Exemplaren von Max Mara mithalten. Und zwar ohne Probleme. 

Favoriten 

Tom Ford Palette  * 
RMS „Living Luminizer“ * 
Ilia Lippenstift in „Bombora“ *
Chanel Nagellack in „Orage“
Bella Freud Duftkerze *
Fotoausstellung „Women“
Marilyn Manson Album „The Pale Emperor“
Aigner Gürtel
Chanel WOC Tasche
Camel-Coat von &otherstories

Beauty Leben

My Workout Beauty Essentials

März 3, 2017

Es ist endlich wieder so weit! Ich habe zurück zu meinem aktiveren selbst gefunden und mache wieder regelmäßig Sport – der gemütliche Winterschlaf ist endgültig vorbei, meine Joggingschuhe werden nahezu jeden Tag heiß gelaufen und ich quäle mich mehrmals in der Woche im Fitnessstudio. Gute Nachricht ist: Ich bewege mich gerne, freue mich auf meine tägliche Dosis Bewegung und darauf in Ruhe meine Sport-Playlist rauf und runter zu hören. Meine Sporttasche steht auch jetzt, in diesem Moment, gepackt neben mir und wartet darauf von mir in Richtung Laufband geschleppt zu werden. Obwohl Beauty im Zusammenhang mit Sport Nebensache ist, habe ich natürlich immer kleine Helfer dabei, die mein Wohlbefinden steigern und nach dem Workout nützlich sind.

Beauty Essentials I keep in my gym bag

Meistens gehe ich ungeschminkt ins Fitnessstudio, binde mir die Haare in einem Zopf zusammen und denke während des Workouts wenig über mein Aussehen nach. Schwitzen, ein roter Kopf und zerzauste Haare gehören bei mir einfach dazu und das ist auch ok. Wenn ich das Studio verlasse, will ich mich aber schnell erfrischen, meine Haut pflegen und mit einem vitalen Aussehen in den Tag starten. Eine gute Feuchtigkeitspflege hilft nach dem Sport die Haut zu pflegen und wieder auszugleichen. Deswegen habe ich eigentlich immer eine Creme mit dabei, um auch unterwegs an meinen Teint zu denken.
Nach einer Dusche ist für mich eine zuverlässige Bürste für  für nasse Haare  wichtig, damit ich meine Haare nicht unnötig strapaziere. Falls ich mich nach dem Sport nur abdusche, meine Haare also nicht wasche, kann ich weder ohne Trockenshampoo noch ohne Reinigungstücher  leben. Essentiell ist außerdem meine BKR Trinkflasche. Das wohl praktischste und hübscheste Teil in meiner Sporttasche. Ach ja: Wer mit Muskelkater zu kämpfen hat, sollte sich das Warm Down Körperpeeling von Origins angucken. Das lockert eure Muskeln und löst den Schmerz. 

Mode

Back to Basics

März 1, 2017

Im letzten Jahr habe ich zu einigen Basics zurückgefunden: Ich trage wieder mehr Jeans, mehr Turnschuhe, mehr einfache Shirts. Mein Stil ist alltagstauglicher geworden und zeichnet momentan meine Liebe für klassische Alleskönner ab, die jeder in seinem Kleiderschrank haben sollte. Woran das liegt? Wahrscheinlich habe ich einfach keine Lust mehr das Bergische Land auf zehn Zentimetern zu bezwingen, sondern möchte lieber gemütlich von einem Termin zum anderen schlendern und nicht in dünnen Strumpfhosen frieren, sondern mir es in lockeren Jeans in Schwebebahn und Auto bequem machen. Ohne kuscheligen Mantel geht bei mir aber nichts, wie ihr wisst und das hat sich auch in diesem Winter nicht verändert. Endlich habe ich den optimalen Camel-Coat für mich gefunden und den auch nach der Berliner Fashion Week beinahe ausschließlich getragen. Coat-Game strong! Ein kleiner materialistischer Traum ist für mich mit den nostalgischen Leinenschuhen von Vans in Erfüllung gegangen, die mich an meine ersten Berührungspunkte mit sanftem Teenie-Rock erinnern und die einfach immer, in Kombination mit Jeans, gehen. Ein bequemer und erschwinglicher Klassiker!
Neu entdeckt habe ich außerdem meine Liebe für unkompliziertes Shirts, die ich in meine hoch geschnittene Jeans stopfe und eigentlich immer trage. Der Februar ist für mich also ganz ruhig und einfach dahin gesegelt und hat alle ungemütlichen Stücke in die Tiefen meines Schrankes verbannt.

Back to Bascis – auch außerhalb des Kleiderschrankes

Ich will den ersten März aber nicht nur dafür nutzen, um euch eines meiner aktuellen Alltagsoutfits vorzustellen, sondern auch um einen ersten Blick auf den dritten Monat des Jahres zu werfen. Im Februar war auf „Rothaariges“ nicht besonders viel los und das lag daran, dass ich erstens viel als Journalistin gearbeitet habe und mir zweitens die Inspiration für mein virtuelles Zuhause gefehlt hat. Vor einigen Tagen habe ich mir dann in stundenlanger Arbeit einen ausführlichen Redaktionsplan zusammengeschrieben, an den ich mich in den nächsten Wochen halten möchte. Ich habe Inspirationen für neuen Content gesammelt, meinen Kalender nach den Bedürfnissen meines Blogs ausgerichtet und mir viele neue Kategorien ausgedacht, die ihr diesen Monat das erste Mal entdecken könnt und danach immer wieder, monatlich, an gleicher Stelle wiederfinden werdet. Ich will wieder zurück zum klassischen, unaufgeregten bloggen – back to Basics!

Mantel von &otherstories
Jeans von H&M
Tasche von Chloe
Shirt von Loyle Carner Merch
Schuhe von Vans via AboutYou *

Beauty Make-up

Romantischer Frühling mit AERIN

Februar 17, 2017

Vor einigen Tagen verkündete ich auf Snapchat, dass meine Frühlingsgefühle wach geworden sind. Ich mache wieder, nach einer viel zu langen Winterpause, Sport an der frischen Luft, bin diese Woche das erste Mal Cabrio gefahren und habe die warme Luft und das laute Zwitschern der Vögel genossen. Obwohl der Winter wahrscheinlich noch einmal zu uns zurückkehren wird, steht meine innere Uhr bereits jetzt auf Frühling. Meinen schwarzen Wintermantel habe ich gegen einen etwas freundlicheren Camel-Coat eingetauscht und Winterkleider zu tragen, kommt mir irgendwie falsch vor.
Einen passenderen Zeitpunkt hätte AERIN sich nicht aussuchen können, um mir die „Rose Cologne Collection“ zuzuschicken und mich mit frischen und blumigen Düften zu verzaubern.

„Rosen sind meine Lieblingsblumen. Ihr Duft entspannt, gibt Energie und inspiriert mich.“

Aerin Lauder, Gründerin von AERIN, hat pünktlich zu aufkeimenden Frühlingsgefühlen eine Duftkollektion auf den Markt gebracht, die von den Gärten dieser Welt inspiriert ist und ihre Erinnerungen an Urlaube und vertraute Orte aufgreift und uns alle an seichte Tage voller Glück und Leichtigkeit erinnert. Wichtigste Note ist bei allen drei Düften die Weiße Bulgarische Rose, die als Herz der Düfte schlägt. Wahnsinnig angenehm ist die leichte Duftkonzentration von fünf Prozent. Die perfekte Stärke für heiße Tage, an denen man keine schwere Aura mit sich tragen aber einen zarten lieblichen Duft verströmen möchte.
Mein persönlicher Favorit aus der Kollektion ist „Garden Rose“. Der Duft verkörpert Freiheit und Natur, ist frisch und eine Hommage an englische Gärten, in denen ein gutes Gleichgewicht zwischen Wildnis und menschlichem Einwirken herrscht. Diese Balance greift der Duft mit Noten von Geranien und Heckenrosen auf. Die Basis besteht aus Sandelholz, Amber und Moschus. Etwas friedlicher ist „Bamboo Rose“, das aus einem grünen Rosemix entstanden ist. Einen Ausflug in die heißen Hamptons, mit weißen Sonnenschirmen und fliegenden Gardinen, kann man mit „Linen Rose“ machen.
Das puristische Flakon-Design hat die Kollektion für mich perfekt gemacht und mich innerhalb weniger Minuten eng mit den drei Düften verbunden. Jetzt freue ich mich noch ein bisschen mehr auf blauen Himmel, saftige Wiesen und das Surren von Bienen und Sprinkleranlagen im Nachbargarten.

Bamboo Rose*
Linen Rose*
Garden Rose* 

Ab März erhältlich

Beauty Make-up Skincare

Beauty-Produkte für müde & trockene Winterhaut + Video

Januar 29, 2017

Ich raffe dahin. Zumindest fühle ich mich so, wenn ich in den Spiegel gucke und sehe, wie die eisige Winterluft meine Haut in den letzten Woche zu der eines Reptils gemacht hat. Trocken und spröde legt sich das größte Organ des Körpers über meine Knochen, verlangt nach Feuchtigkeit, Pflege und Zuwendung. Zum Glück habe ich in den letzten Jahren viele zuverlässige Helfer gefunden, die ich immer und immer wieder kaufe, benutze und ihnen dankbar zuzwinkre. Winterhaut, byebye!

Pflege für Gesicht & Körper

Die feuchtigkeitsspendende Pflege geht bei mir schon beim Abschminken mit den „Take the day off“ Cleansing Balm los. Das Balm wird im Zusammenhang mit warmem Wasser zu einem Öl, das Foundation und Wimperntusche von der Haut loslöst und dabei pflegend wirkt. Sobald das Make-up durch den Abfluss gelaufen ist, trage ich entweder das Serum von Estee Lauder oder das Argan Oil von Kahina Giving Beauty auf, um der trockenen Winterluft mit einer Bombe Feuchtigkeit entgegenzutreten. Zuverlässige Nacht- und Tagespflege ist jeden Winter der Klassiker von Embryolisse. Die Creme ist neutral, verträgt sich mit allen Hautölen und ist nicht umsonst das Geheimrezept vieler französischen Frauen.
Zwei Mal in der Woche erweitere ich meine Hautpflege mit einer Maske von Origins, die meiner Haut Elastizität und Vitalität zurückgeben soll und das auch zuverlässig tut.
Natürlich leidet nicht nur unser Gesicht, sondern auch unser Körper unter den klirrenden Wetterverhältnissen. Er will genauso gut umsorgt werden und braucht jetzt, bevor der Frühling kommt, unsere volle Aufmerksamkeit. Der „King of Skin“ von Lush ist eine tolle Option, um den Körper unter der Dusche geschmeidig zu machen, mit Ölen und anderen reichhaltigen Stoffen zu versorgen. Die beste Körperbutter für den Winter findet ihr meiner Meinung nach bei Kiehl`s. Die nach Honig duftende Creme legt sich wie ein kuscheliger Mantel um eure Haut und ist toll, um sie über Nacht einwirken zu lassen.

Make-up im Winter

Weil normale Foundation im Winter bei mir nicht funktioniert, sondern sich stattdessen immer unschön an trockenen Stellen absetzt und innerhalb kurzer Zeit von meiner Haut aufgefressen wird, setze ich momentan auf die pflegende CC Cream von ByTerry und einen Concealer von Bobbi Brown, der so pflegend wie ein Serum ist. Spröde Lippen schmücke ich am liebsten, nach der Anwendung eins Lip Conditioners, mit einem leichten Lipgloss von Clarins.