Leben

What I got for Christmas 2016 + Video

Dezember 26, 2016

An Weihnachten kommt meine Kindheit für wenige Stunden zurück. Wenn der Baum geschmückt ist und das Haus nach Kerzen und einem Festessen duftet, denke ich daran, wie sehr ich mich als Kind auf Weihnachten gefreut habe. Als Erwachsener wird diese naive und unvoreingenommene Freude von Jahr zu Jahr kleiner, aber die Erinnerungen an die vielen schönen Weihnachtsfeste bleiben. Ich habe mich in den letzten zwei Tagen nicht aus dem Haus bewegt, Dinge verschenkt, Geschenke ausgepackt, unzählige Weihnachtsfilme geguckt und mich immer wieder an unsere liebe Hündin gekuschelt, die Weihnachten genauso liebt, wie wir.
Meine Familie hat mich wie jedes Jahr mit durchdachten und liebevollen Geschenken überrascht, die ich euch dieses Jahr alle in Videoform vorstelle. Ganz besonders angetan bin ich von der Mumin-Tasse, die meine Mutter für mich in Berlin aufgestöbert hat und die vielen Bücher werde ich so schnell wie möglich lesen und entdecken. Ganz besonders kuschelig sind außerdem meine neuen Hausschuhe, die mich aka Frostbeule warm halten. Das Weihnachtsgeschenk an mich, habe ich bereits in Paris gekauft und seit einer Woche nicht mehr abgelegt: Der zeitlose Armreif ist bequem und passt perfekt zu meiner Garderobe.

dunkelbraune Birkenstocks
Reisekoffer „Neopulse“ von Samsonite
Mumin Tasse von Arabia
„Die Ballade vom Wunderkind Carson McCullers“ von Barbara Landes
„New York Christmas: Rezepte und Geschichten“
„Liebesbriefe“ von Dylan Thomas
Gedichte in Englisch und Deutsch von Dylan Thomas (antiquarisch zu kaufen)
„Dylan Thomas“ von Elke Heidenreich
Live-CD von Van Morrison
Serie, Staffel 1-4 „Suits“
T-Shirt von Marc O’Polo
Armband von „Blinkstar Amsterdam“
Kosmetiktasche von Anthropologie
Armreif von Tiffany & Co

Beauty

Get ready with me for Christmas + Gewinnspiel

Dezember 23, 2016

Morgen ist Heilig Abend und obwohl ich ganz ruhig im Kreis meiner Familie Weihnachten feiere, werde ich mich festlich kleiden und dafür sorgen, dass meine Haut strahlt. In den letzten Wochen habe ich immer wieder mit Unreinheiten gekämpft und deswegen angefangen mein Gesicht mit dem FaceSpa von Braun zu reinigen. Mit dem sensitiven Bürstenkopf befreie ich meine Haut von trockener Haut, Make-up Überresten und öffne die Poren für anschließende Pflegeprodukte. Super praktisch für eine ergänzende Hautpflege ist außerdem der Bürstenkopf, der die Haut peelt und überdurchschnittlich weich macht. Das FaceSpa kann man aber nicht nur zur Gesichtspflege, sondern auch zur Haarentfernung benutzen. Dank des filigranen Epilierer kann man Augenbrauen im Handumdrehen säubern und unerwünschte Härchen entfernen. Obwohl ich meine Augenbrauen regelmäßig von einer Kosmetikerin in Form bringen lasse, sind kleine Korrektur unerlässlich – besonders, wenn man sich schminkt und kleine Härchen durch Foundation & Co betont werden könnten.
Apropos schminken: Mit dem Beauty Sponge, einem weiteren Aufsatz des FaceSpa, kann man super gut Foundation auftragen. Durch die regelmäßigen Bewegungen des Geräts ist das Ergebnis optimal, gleichmäßig und makellos.
Obwohl ich schon viele Beauty-Tools ausprobiert habe, hat das FaceSpa einen Platz in meiner Beauty-Routine gefunden, weil es multifunktional und super unkompliziert ist.

Gewinne Dein eigenes FaceSpa

Dank Braun kann ich eins der tollen FaceSpas, mit vier verschiedenen Aufsätzen, an euch verlosen. Zum Mitmachen einfach unter diesem Blogpost und dem dazugehörigen Instagram-Post mit #gewinnspiel kommentieren. Das Gewinnspiel ist bis zum 31. Dezember, 23.59 Uhr, innerhalb Deutschlands, geöffnet. Für den Gewinnversand wird die Adresse des Gewinners von mir an die Brandzeichen Markenberatung und Kommunikation GmbH weitergegeben.

Dieser Beitrag wird von Braun unterstützt.

Leben Reisen

Die Ferien der Madame Hulot + VLOG

Dezember 21, 2016

Als Ergänzung zu meinem Vlog, der am letzten Wochenende entstanden ist, stelle ich euch heute die Plätze vor, an denen wir uns in Paris aufgehalten haben. Jedes Mal, wenn ich in Paris bin, entdecke ich neue Orte, die verzaubern, atemberaubende Aussichtspunkte, niedliche Cafés und Möglichkeiten in dem Großstadttrubel durchzuatmen. Mein zweiter Vlog, den ich auf meinem YouTube-Kanal hochgeladen habe, zeigt euch einen kleinen Ausschnitt aus den drei Tagen auf Tour, gibt euch einen etwas tieferen Einblick in meine Persönlichkeit und meine Shoppingtüten. Denn natürlich, wen wundert es, habe ich das Adventswochenende genutzt, um etwas Geld loszuwerden und gegen schöne Dinge einzutauschen. Also: Viel Spaß beim Angucken und Durchlesen!

Where we stayed

Auf das „Little Palace Hotel“ bin ich ganz zufällig gestoßen, als ich die Reise vor einigen Wochen für uns geplant habe. Das kleine Viersterne-Hotel gehört zu dem Viertel „La Marais“, das mit vielen kleinen Geschäften, Cafés und einem multikulturellen Straßenbild überzeugt. Die Einrichtung ist modern, die Ausstattung gut und das Personal sehr, sehr freundlich und hilfsbereit – toll! Die Verkehrsanbindung ist mit zwei U-Bahn-Stationen und Bushaltestelle direkt vor der Haustür perfekt und zum Gare du Nord braucht man knapp 15 Minuten. In Paris kann man aber auch sehr schöne private Ferienwohnung buchen, die man am besten über airbnb findet.

Where we saw christmas lights

Öffentliche Weihnachtsbeleuchtung gibt es in Paris wenig, aber dafür legen sich Gewerbetreibenden ins Zeug, wenn es um üppige Dekorationen und funkelnde Lichter geht. Die Weihnachtsdekoration der Galeries Lafayette ist auf der ganzen Welt bekannt, denn das Kaufhaus überrascht jedes Jahr mit aufwendigen Installationen, die sich thematisch in allen anderen Elementen, wie der Schaufenstergestaltung wiederfinden. Ein ausgiebiger Spaziergang durch die Einkaufsstraßen lohnt sich auch, denn viele Geschäfte haben ihre Schaufenster zu paradiesischen Orten gemacht, in denen sich Puppen bewegen, Schuhe tanzen und Kleider zum Leben erweckt werden. Weihnachtlich ist es auch in dem Jardin des Tuileries. In dem weitläufigen Schlossgarten dreht sich ein Karussell und macht Kindern und Erwachsenen Lust auf Weihnachten.


Where we rested

Einen der besten Aussichtspunkte findet man wahrscheinlich auf dem Dach der Galeries Lafayette. Das Dach des Kaufhauses erwartet Besucher mit Stühlen und Bänken, einer kleinen Bar und Kunstausstellungen. Da oben liegt einem die Stadt zu Füßen und die Plattform eignet sich, um sich von anstrengenden Stunden zu erholen. Noch ruhiger und friedvoller ist der Museumsgarten des Musée du quai Branly. Das Museum für außereuropäische Kunst liegt hinter einer großen Glaswand, die als Schallschutz dient und den Garten des Museums zu einer ruhigen Fläche mitten in der Stadt macht. Das Museumscafé gibt einen perfekten Blick auf den Eiffelturm frei und war eine tolle Anlaufstelle für eine ruhige Mittagspause. Hinsetzen und das Geschehen der Stadt beobachten ist in Paris aber eigentlich ganz leicht – einfach einen Kaffee kaufen, eine Parkbank aufsuchen, die Beine überschlagen und aufmerksam sein.

Where we ate

Einen genauen Plan habe ich mir vor unserer Parisreise nicht gemacht. Wenn es um Leckereien geht, ist das in Paris auch nicht nötig, denn Cafés und Restaurants gibt es an jeder Ecke. Besonders schöne Gastronomien findet man in dem Quartier Saint-Germain, das südlich der Pont des Arts liegt. In diesem Viertel gibt es die schönste Laduree-Boutique und das Restaurant Le Pré aux Clercs, in dem wir gefrühstückt haben. In diesem Restaurant sitzen fast nur Einheimische, die Preise sind genau richtig, die Zutaten frisch und die Bedienung typisch Paris. Die beste heiße Schokolade gibt es natürlich bei Angelina. Das luxuriöse Teehaus liegt an der Rue de Rivoli.

Mode

Festliches Rot in Paris

Dezember 19, 2016

Wenn man schon mal in Paris ist, muss man den verstaubten roten Lippenstift ausgraben, der viel zu lange auf seinen großen Auftritt gewartet hat und wenn man dann schon mal bei Rot ist, kann man sich auch in einen festlichen Plissee-Rock hüllen und stolz durch die Straßen der romantischen Stadt ziehen. All das habe ich am letzten Wochenende glücklich umgesetzt und habe es genossen endlich mal wieder in dieser schönen Stadt zu sein, die nur knapp vier Stunden mit dem Zug von mir entfernt ist. Ich habe mich frei und glücklich gefühlt, habe meine hübschesten Pumps ausgeführt und meinen weichen Schal aus Alpaka-Wolle wiederentdeckt, den ich vor vielen Jahren selbst gestrickt habe. Mein schwarzer Mantel von Max Mara ist immer noch, jetzt seit zwei Jahren, dauerhafter Winter-Begleiter und meine riesige Tasche von Louis Vuitton beherbergt alle Schätze, die ich für einen Tag in der Stadt brauche.

Weihnachtsshopping und persönliche Geschenke

In meinem festlichen Outfit habe ich am Sonntag, pünktlich um 11 Uhr, die Türen der Galeries Lafayette aufgestoßen, um die letzten Weihnachtsgeschenke für dieses Jahr zu besorgen. Dabei ging es nicht nur um meine Liebsten, sondern auch um mich, denn ich mache mir auch immer selbst ein Weihnachtsgeschenk. Das kann man komisch finden, aber ich genieße es, mir selber kleine Träume zu erfüllen. Nachdem ich mich durch unzählige Modeabteilungen gewühlt hatte, bin ich in der funkelnden Schmuckabteilung im Erdgeschoss hängen geblieben, um das Kaufhaus wenige Minuten  später mit einer kleinen Tüte in Tiffany-Blau zu verlassen. Von diesen magischen Sonntagen müsste es viel viel mehr geben.

Pumps von Gucci 

Rock von H&M (ähnlicher hier)

Mantel von Max Mara (ähnlicher hier)

Pullover von Gina Tricot (ähnlicher hier)

Tasche von Louis Vuitton

Mode

|Sale, Sale, Sale| Die schönsten Mäntel sind schon reduziert

Dezember 5, 2016

Grauer Kaschmir Mantel von Closed 

Trenchcoat aus Schurwolle von Closed

Oversized Trenchcoat von Closed

Langer Karo-Mantel von Maje

Roter Mantel von Maje

Da oben habe ich sie für euch zusammengestellt: Die schönsten Mäntel für den Winter, die schon jetzt, ganz am Anfang der Saison, zu Sale-Preisen geshoppt werden können. Für mich, meine Mantel-Sucht und meinen Geldbeutel eine wahre Wohltat, denn Mäntel kann man eigentlich nie genug haben. Für mich sind die kuscheligen Dinger beinahe die wichtigste Komponente eines Winter-Outfits. In den letzten Jahren habe ich meine Mantel-Sammlung mit richtigen Klassikern, wie einem naturfarbenen Mantel und einem schwarzen Long-Coat vervollständigt und kann mich jetzt, nachdem die Basics bereits im Schrank hängen, auf die etwas ausgefalleneren Stücke stürzen. Übrigens: Meinen hellen Mantel trage ich bereits seit vier Jahren, meinen schwarzen Mantel seit zwei Jahren. Die Qualität von Max Mara hat sich in beiden Fällen bezahlt gemacht und ich bereue keinen Euro, den ich für diese Stücke ausgegeben habe.
Viele schöne Mäntel gibt es dieses Jahr bei Closed. Klar, die Marke ist bekannt für hohe Qualität und zeitloses Design, aber noch nie haben mich so viele Mäntel überzeugt. Der graue Kaschmirmantel ist ein Traum, der super zur Jeans – ganz lässig – getragen werden kann und sich damit besonders für meinen Alltag eignen würde. Absoluter Hingucker ist der Trenchcoat aus Schurwolle. Dieses rostige Orange sieht wunderschön zu braunen oder schwarzen Haaren aus und lockert die Schwarz-Mantel-Gesellschaft etwas aus. Traumteil! Der grüne Trenchcoat ist wasserabweisend, aber trotzdem warm gefüttert.
Neben Closed hat auch Maje sehr schöne Mäntel im Programm. Ob Karo oder Knallrot, in dem Onlineshop findet man viele tolle Mäntel, die absolut Streetstyle-Tauglich sind und sich mit exquisiten Silhouetten von der Konkurrenz absetzen. Ich habe 2015 einen Maje Blazer gekauft und bin von der Qualität wirklich überwältigt. High End für erschwingliche Preise.

Me, my Coat and Paris

Eine Sache, die ich euch unbedingt noch verraten muss: Ich fahre noch dieses Jahr, vor Weihnachten, nach Paris. Mein Traum, die wohl schönste Stadt der Welt im Glanz der Weihnachtslichter zu bestaunen geht endlich in Erfüllung und ich freue mich so sehr darauf warm eingepackt durch die romantischen Straßenzüge zu laufen. Selbstverständlich darf ein warmer Mantel für diese Exkursion nicht fehlen und ich stelle bereits jetzt die ersten Outfits für diese kurze Reise zusammen. Wir werden den Zug Richtung Frankreich nehmen, die beste heiße Schokolade der Welt trinken, zusehen, wie es dunkel wird und versuchen jede Minute der vorweihnachtlichen Hektik einzuatmen. Ich freue mich so sehr und das Gefühl, von seinem liebsten Mantel behütet Neues zu erkunden, ist wirklich unbezahlbar. desktop3-002

Leben Wohnen

Gewinne neue Lieblingsposter!

Dezember 4, 2016

Poster sind ein toller Weg, um die eigenen vier Wände kostengünstig mit Kunst zu gestalten und ein Eigenheim zu einem persönlichen Rückzugsort zu machen. Ich habe meine Lieblingsposter schon gefunden und verlose deswegen heute, pünktlich zum zweiten Advent fünf verschiedene Poster-Sets, die toll auf eine Wand passen aber auch als Einzelstücke funktionieren. Juniqe hat mir Anfang des Monats einen riesigen Adventskalender zugeschickt, in dem all diese Poster enthalten waren und weil ich nicht alle Prints selber aufhängen kann, dazu sind meine Wände wirklich zu klein, gebe ich eine Auswahl an euch weiter. Mitmachen ist wie immer ganz leicht! Zwei Kommentare, eins auf Instagram, eins hier auf meinem Blog, genügen, um in den Los-Topf zu wandern. Alle Pakete liegen bereits, weihnachtlich verpackt, in meinem Büro und warten darauf an fünf von euch verschickt zu werden. Selbstverständlich wie immer mit persönlicher Weihnachtskarte. Also danke für eure Treue, eure Kommentare und dafür, dass viele von euch meinen Blog seit Jahren lesen.

So machst du mit

1. Kommentiere unter dem Instagram-Bild zu diesem Gewinnspiel mit „#gewinnspiel“ und verlinke zwei Freunde in dem Kommentar 
2. Kommentiere unter diesem Blogpost und verrate mir welches Poster-Set dir am besten gefällt 

desktop3-010Alle Poster stehen auf Juniqe zum Verkauf und sind 20×30 Zentimeter groß.
Bei diesem Gewinnspiel gibt es 5 Gewinner, die jeweils ein Poster-Set erhalten und mit random.org ausgewählt werden.
Das Gewinnspiel läuft bis zum 11.12.2017, 00.00 Uhr.
Das Gewinnspiel ist auf Deutschland beschränkt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Beauty

Tom Ford Beauty – Neuheiten & Luxus für den Alltag

Dezember 2, 2016

Ich kann mich noch so gut daran erinnern, wie ich mir vor vier oder fünf Jahren meinen ersten Tom Ford Lippenstift gekauft habe. Damals ist die Luxus-Marke ganz neu in die deutschen Kaufhäuser gekommen und hat mich in erster Linie durch ihr unfassbar schönes Design in ihren Bann gezogen. Alles, was Tom Ford macht steht im Zeichen zeitloser Eleganz, Exklusivität und hoher Qualität. Obwohl über 50 Euro für einen Lippenstift auszugeben, besonders wenn man gerade erst 19 ist und kurz vor dem Abitur steht, absoluter Wahnsinn ist, habe ich damals einen der begehrten Lippenstifte gekauft. Das klassische Rot in der schwarzen Verpackung steht immer noch stolz am Fuße meines Make-up Spiegels.
Weil ich mich so gut an diese erste Berührung mit Tom Ford Beauty erinnern kann, ist es für mich umso schöner jetzt für meinen Blog immer wieder in Kontakt mit der Marke zu stehen, die neuesten Produkte austesten und sie euch vorstellen zu können. Selbstverständlich ist das für mich noch lange nicht und deswegen habe ich mich am Anfang der Woche direkt auf die vielen neuen Lippenstifte gestürzt, die mir mein Postbote vor die Tür gelegt hat.

Soleil Color Collection – Winter 2016

Weil unsere Sehnsucht nach Sonne und Wärme nie so groß ist, wie im Winter, ist die „Soleil Color Collection – Winter 2016“ frisch in die Shops eingezogen und erhellt unsere gestressten Gemüter mit warmen Farben, samtigen Texturen und schimmernden Details. Die Lippenstifte der Soleil Color Collection sind, genau wie die dazugehörige „Eye and Cheek Palette“ , Perfektion für den Alltag. Sie sehen aus wie kleine Schmuckstücke und funktionieren ohne große Bemühungen. Die Lippenstifte haben ein cremige Textur mit einem schimmernden Finish – für mich eine schöne Abwechslung von den momentan oft matten Texturen. Ganz besonders schön ist die Farbe „Venus Rising“. Ein helles Altrosa!
Die Palette schießt  den Vogel, mit vier Lidschatten, einem Blush und einem Highlighter, ab. Dieser wunderschöne All-Rounder wird mich auf meinen nächsten Reisen begleiten. Für diejenigen, die noch ein kostspieliges Beauty-Geschenk für Weihnachten suchen, ist die Palette außerdem das Ergebnis erhöhter Gebete.

Lips & Boys

Die „Lips & Boys“ Kollektion geht diesen Winter in die dritte Runde und umfasst 25 Traummänner. Tom Ford benennt die Farben dieser Kollektionen stets nach Männern, die uns zum Schwärmen bringen, die sein Leben beeinflusst haben und die es schlichtweg verdient haben tagtäglich von Frauen auf der ganzen Welt aufgepinselt zu werden. Die Miniatur-Lippenstifte stehen den anderen Lippenstiften in nichts nach und passen zudem viel besser in kleine Handtaschen. Mein absoluter Liebling ist die dunkle Farbe namens „Inigo“. Das tiefe Rot, das auf den Lippen beinahe Schwarz wirkt, ist im Herbst und Winter so schön festlich. Am besten zu Porzellan-Teint und einem Hauch Mascara kombinieren.

Black Orchid

Der wohl größte Duft-Klassiker von Tom Ford ist „Black Orchid“. Das Parfüm ist opulent, sinnlich und verführerisch und vereint damit all das, was Tom Ford an Frauen schätzt. Sie sollen unerreichbar und außergewöhnlich sein. Der Duft vereint Akkorde aus schwarzem Trüffel, Bergamotte und Johannisbeere miteinander und trägt das Herz, die schwarze Orchidee, tief in sich. Abgerundet wird „Black Orchid“ von Patchouli, Weihrauch, Vetiver und Vanille. Wie bei vielen Tom Ford Düften handelt es sich auch bei diesem um einen schweren, sehr komplexen Duft, der in Erinnerung bleibt. Jetzt feiert der Duft Jubiläum und ich feiere gerne mit!

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Lippenstifte der Soleil Color Collection von Tom Ford in „Venus Rising“ und „Spanish Flame“*
„Eye and Cheek Palette“ von Tom Ford in „Warm“*
„Lips & Boys“ Lippenstifte in „Inigo“ und „Jack“*
„Black Orchid“ von Tom Ford*

Beauty

Grüne Hautpflege für den Winter

November 30, 2016

Im Winter wird meine Haut noch trockener, träge und müde. Zum Glück muss man diesen Zustand nicht achselzuckend hinnehmen, sondern kann ihm mit kraftvollen Pflegeprodukten entgegenwirken. Meine übliche Tages- und Nachtpflege ergänze ich in der dunklen Jahreszeit mit reichhaltigen Wundertätern, die still ihre Arbeit verrichten und meine Haut ausgleichen. Dank Amazingy habe ich einige neue Produkte entdeckt, die jetzt genau richtig kommen und mich in den letzten zwei Wochen überzeugt haben. Absolute Wunderwaffe ist das „Perfect Balance Serum“ von Pai, das nicht nur Unreinheiten ausmerzt, sondern auch den Feuchtigkeitshaushalt zuverlässig aufrecht erhält. Weil die Talgproduktion durch dieses Mittelchen reguliert wird, trage ich es nur zwei bis drei Mal in der Woche unter meiner üblichen Pflege auf – das funktioniert aber sehr gut und hat meine Haut zurück in ihre Balance gebracht. Damit die Haut nicht müde aussieht, braucht sie ab und zu einen Kick. Für gesundes Leuchten ist bei mir die „Rapid Radiance Mask“ zuständig, die ich jeden Sonntag großzügig auf meinem gesamten Gesicht verteile. Die Maske ist mit unzähligen beruhigenden Heilpflanzen angereichert und ist ideal für meine empfindliche, immer wieder auch irritierte Haut. Großer Pluspunkt: Trockener Haut wird Feuchtigkeit zugeführt, gerötete Stellen werden gemildert. Ein schönes Zusatzprodukt für die Hautpflege ist Tata Harpers „Replenishing Nutrient Complex„. Wie eine Infusion ist das leichte Konzentrat mit allen wichtigen Nährstoffen angereichert, die für die Haut wichtig sind. 17 natürliche Wirkstoffe kümmern sich um die Bedürfnisse der Haut und werden von mir alle zwei Tage in die Haut einmassiert. Der perfekte Boost für hungrige Haut!
Für meinen Körper schwöre ich im Winter auf reichhaltige Bodybutters oder Öle. Das „Body Amazon Oil“ von Rahua zieht super schnell ein und lässt die Haut jugendlich und prall aussehen. Der süßliche Duft wirkt auf mich beruhigend und bildet den Höhepunkt meiner abendlichen Dusche.

november
  „Perfect Balance Serum“ von Pai*
„Rapid Radiance Mask“ von Pai*
„Replenishing Nutrient Complex“ von Tata Harper*
„Body Amazon Oil“ von Rahua*

Leben Mode

Second Hand Glück & Herzensentscheidungen

November 28, 2016

Die vergangenen 14 Tage waren ziemlich turbulent. Ich habe ein Bewerbungsgespräch erfolgreich hinter mich gebracht, den Job dann aber doch aus Herzensgründen abgelehnt, eine neue Bewerbung geschrieben und dann, mitten im Alltag gespürt, wie zufrieden ich mit meiner momentanen Lebenssituation bin: Ich schlenderte durch das Wuppertaler Luisenviertel, weil ich zwischen zwei Terminen als freie Journalistin etwas Zeit totschlagen musste. Die Luft war klar und kalt, der Himmel blau und die Menschen freundlich. Warum das alles aufgeben? Nur um eine etwas prestigereichere Laufbahn einzuschlagen und für Menschen zu arbeiten, die ich insgeheim als weichgespülte Marionetten bezeichne? Niemals! Dieser kostbare Moment der Erkenntnis war so fabelhaft, weil ich auf einmal all das, was schon da ist, noch mehr liebte: meine Liebsten, meine Bekanntschaften, meine Kollegen, die mich schätzen, mein schönes Auto, das zuverlässig meine Soul-Platten abspielt und meine freie und selbstbestimmte Arbeit. Das Schicksal belohnte mich für diesen Moment, der der Wertschätzung meines Lebens gewidmet war, mit einem grandiosen Second Hand Fund. Zumindest verknüpfe ich diese zwei Ereignisse miteinander. Ich habe mich gegen eine berufliche Möglichkeit entschieden, einen glücklichen Moment eingeatmet und stand wenige Minuten später vor einer riesigen Auswahl an Tods Loafern. Alle in meiner Größe, alle wunderschön und unterirdisch günstig. Das ist Karma!
Weitere zehn Minuten später stand ich mit meinen neuen Schuhen an der Hand vor meinem liebsten Second Hand Geschäft, setzte mich ins Auto, fuhr zum nächsten Termin und fiel abends müde und sehr glücklich ins Bett. Schön, wenn Entscheidungen erst Bauchschmerzen und dann Lachfalten bereiten.

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Literatur

Meine Leseliste für den Winter

November 21, 2016

Die Geschichten und Romane von Richard Yates haben mich schon oft angelächelt, aber es bisher nie in mein Regal geschafft. Man, bin ich froh, dass sich das mit „Eine letzte Liebschaft“ geändert hat. Die Short Storys über Krieg, Abschied, Liebe und Schmerz sind düster, zärtlich und so wohl formuliert, dass ich mir bereits auf den ersten zwei Seiten mehrere Sätze angekreuzt habe. Nämlich als erinnerungswürdig. In der Welt der Rezensenten wird Richard Yates mit Tennessee Williams und Raymond Carver verglichen und stimmt, ich mag ihn genauso sehr, wie die beiden anderen. Mein Anspruch, den ich an amerikanische Schriftsteller der Nachkriegsgeneration stelle, wurde in „Eine letzte Liebschaft“ erfüllt: Die Short Storys sind tief empfundene Portraits einer Gesellschaft, die versucht den Schmerz zu vergessen, zurück in den Alltag zu finden und klug zwischen Vernunft und Leidenschaft zu vermitteln. Yates teilt Alltagshoffnungen, macht die Ängste seiner Figuren verständlich und zeigt uns, wie sich männliche von weiblicher Liebe unterscheidet.
Relativ kurze, aber wirkungsvolle und gesellschaftskritische Texte hat auch Karl Ove Knausgard geschrieben. Seine Essays sind endlich ins Deutsche übersetzt worden. „Das Amerika der Seele“ hat mir 18 seiner schonungslos ehrlichen Texte näher gebracht und mir die Angst vor seinem biografischen Mammut-Werk genommen, das in den letzten Jahren erschienen ist. Knausgard vermittelt in seinen Texten einen wichtigen Aspekt des menschlichen Daseins, der mir bereits durch mein Soziologiestudium näher gebracht wurde: Der Mensch existiert nur, wenn er von anderen gesehen wird, wenn er Teil der umgebenden Welt ist, von seiner Umwelt gesehen wird und seine Umwelt sieht. Wir existieren nur in der Wechselwirkung mit der Umgebung. Die Umgebung, die Knausgard als „sich langsam bewegende Materie, aus der unsere Träume sind“ beschreibt. Wie vielleicht alle Werke des Norwegers, lässt auch diese Textsammlung in sein intimsten Gedanken zu und erzählt Dinge, die andere verschweigen würden. Wahre Literatur.
Weniger wahr, aber dafür spannend und fesselnd ist der neue Roman „Geister“ von Nathan Hill. Die Geschichte von der Beziehung zwischen dem Literaturprofessor Samuel Anderson und seiner Mutter wird in einen politischen Kontext eingebettet und ist die Momentaufnahme einer erschütterten Gesellschaft in Zeiten der Chicagoer Aufstände 1968. Eine spannende Lektüre, auf die ich mich sehr freue.
Leicht und wolkig ist dagegen „Emilienne“. Mit dem Roman spricht Anne Berest alle Frauen an, die ein Stück von dem französischen Charme abhaben und von den Künstlerinnen der Verführung lernen wollen. Frauen, die in Paris leben versprühen Nostalgie, sind belesen, wunderschön, charmant und haben einen trockenen Humor – nahezu perfekt. Was perfekte Frauen ausmacht, ob es sie überhaupt gibt und welche Ansprüche wir an uns selber haben, erzählt die Autorin anhand von Julie. Einer französischen Elfe, die Emilienne immer wieder neidisch erblassen lässt. Wunderbare Frauen-Lektüre!
Etwas untypisch für eine Frau in ihren Zwanzigern ist die dicke Biografie über Johnny Cash, die ganz neu im Buchhandel erschienen ist. Ich gebe an dieser Stelle zu: Johnny Cash ist mein Brad Pitt, für mich der Inbegriff von Männlichkeit und Anziehungskraft und klar, wenn Johnny Cash von Joaquin Phoenix auf die Leinwand gebracht wird, ist das für mich das Größte. Ich habe eben eine Schwäche für verwegene Country-Sänger und will deswegen alles über das Leben des Mannes wissen, der uns „Hurt“ und „I give my love to Rose“ geschenkt hat. Danke, Robert Hilburn für diese Biografie!

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„Eine letzte Liebschaft“ Short Storys von Richard Yates, DVA*
„Das Amerika der Seele“ Essays von Karl Ove Knausgard, Luchterhand*
„Geister“ von Nathan Hill, Piper*
„Emilienne oder die Suche nach der perfekten Frau“ von Anne Berest, Knaus*
„Johnny Cash“ von Robert Hilburn, Berlin Verlag*