Beauty Leben Mode

|March| Last Month Treasures

April 2, 2017

Und wieder ein Monat rum, uff! Die Monate und Wochen vergehen nach wie vor viel zu schnell, aber ich bin froh, dass ich meinem wohl größten Abenteuer für dieses Jahr etwas näher gekommen bin, denn nächste Woche geht es endlich, endlich nach New York City. Mit dieser Reise erfülle ich mir den wohl größten Traum der letzten zehn Jahre und bin deswegen schon jetzt ganz aufgeregt und voller Freude. Mit Amerika im Blick ist der März wie im Schweinsgalopp vergangen, aber trotzdem habe ich wieder tolle neue Beautyprodukte entdeckt, neue Outfits kombiniert, viel gelesen und Musik gehört. Die Favoriten der letzten vier Wochen gibt es also heute, immer am ersten Sonntag eines Monats, im Schnelldurchlauf.

 Leben

Kein Hund kommt ungestreichelt an mir vorbei. Ich liebe diese freundlichen Vierbeiner, die uns treu zur Seite stehen und voller Glück sind. Bester Schatz ist natürlich unsere Hundedame, die mich jeden Tag tröstet, lieb anzwinkert und mein Leben in allen Facetten bereichert. Hummel hat mich in den letzten 15 Jahren erwachsen werden sehen und ich habe sie dabei beobachtet, wie sie ihren kleinen Kosmos entdeckt hat. Mir zerbricht das Herz, wenn ich sie jetzt, als Hundeseniorin, dabei beobachte, wie kleine Strecken zur Prüfung werden und wie ihr Körper immer schwächer wird. Jede Minute, jeder Tag mit ihr an unserer Seite ist ein Geschenk und ich werde sentimental, wenn ich über ihr Alter nachdenke. Nichtsdestotrotz bin ich dankbar für diese Zuversicht auf vier Beinen, ihr großes Herz und ihre Nachsichtigkeit mit mir.
Obwohl ich am liebsten Zuhause bin, nicht nur weil dort ein lieber Hund auf mich wartet, war die Zeit, die ich diesen Monat im „Vier Jahreszeiten“ verbracht habe, grandios! Noch nie habe ich mich in einem Hotel so wohl gefühlt, wie in meinem Zimmer direkt an der Alster. In meiner Review über das Hotel habe ich die Details meines Aufenthalts mit euch geteilt und euch noch mehr Eindrücke aus dem Traditionshotel geliefert.
Favorit des Monats sind natürlich auch die vielen Kirschblüten, die uns in den letzten Wochen den Alltag versüßt haben. Überall summen Bienen, die Blüten fallen im Sonnenlicht zu Boden und die Menschen verweilen, um sich die prächtigen Baumkronen anzusehen. Der Frühling ist endlich da!

Beauty & Mode

Vergangene Woche habe ich mein erstes Frühlings-Outfit getragen. Ich habe die Socken im Schrank gelassen und endlich meine bestickten Pumps von Aquazurra eingeweiht, die seit einiger Zeit in meinem Schuhschrank auf ihren ersten Einsatz gewartet haben. Dazu habe ich meine dunkelrote Culotte und meine geliebte Chloe Faye Bag kombiniert, die ich immer noch abgöttisch liebe.
In Sachen Beauty hat mich das Kontur-Duo von Tom Ford überzeugt, das ich beinahe jeden Tag getragen habe. Gleiches gilt für „Mediterranean Honeysuckle“ von Aerin. Diesen Duft habe ich bereits letztes Jahr für mich entdeckt und kann mit Überzeugung sagen, dass dieser Duft wohl die beste Wahl für die sonnigen Monate ist. Meine Haut hat im März das „Advanced Night Repair“ Serum von Estée Lauder geliebt. Die feuchtigkeitsspendende und glättende Formulierung zieht schnell ein und hat sich zu meiner Geheimwaffe entwickelt.

Literatur, Musik & Videos

Gelesen habe ich im März verhältnismäßig viel. Das liegt wahrscheinlich an den vielen Zugfahrten, denn im Zug liest es sich immer noch am besten. Ganz wunderbar finde ich Biografie „Tanz kann fast alles sein“ über das Leben und Arbeiten von Pina Bausch. Das Buch erzählt nicht nur Tanzgeschichte, sondern gibt auch Einblick in das Leben einer wunderbare Künstlerin und Mutter sowie in eine wichtige Zeit der Wuppertaler Kulturgeschichte. Für mich eine große Portion Heimat.
Gehört habe ich viel Blues, insbesondere den von Henrik Freischlader. Der ist im Bergischen Land zwar nicht ganz so bekannt wie Pina Bausch, aber ebenfalls eine Künstler der Region, der international erfolgreich ist. Die Musik des Bluesgitarristen ist rockig, manchmal ruhig und romantisch – einfach fabelhaft. Bitte reinhören!
Neben Musik und Literatur empfehle ich euch heute aber auch zwei YouTube-Videos. Die Folge „Dinner For Five“ mit Marilyn Manson und Andy Dick ist unterhaltsam und hat mich persönlich sehr  amüsiert. Die Runde spricht über die amerikanische Filmindustrie, skurrile Stripclubs und schreibt damit selber ein Stück TV-Geschichte.
Toll finde ich außerdem die Video-Reihe „Inside The Wardrobe Of“ der englischen Bloggerin Olivia Grace. Sie kommt in diesem Format mit Freundinnen oder anderen kreativen Frauen über Kleidung und Stilempfinden ins Gespräch. Zu betrachten gibt es schöne Aufnahmen von vollgestopften Kleiderschränken!


Beauty Make-up

Neue & alte Kussmund-Favoriten

März 31, 2017

Stimmt, ich habe mich diesen Monat nicht besonders viel geschminkt, aber was ich immer dabei habe sind mehrere Lippenprodukte, die ich unterwegs aufpinseln kann und die mein Gesicht schnell von „so lala“ zu „uuuh lala!“ verwandeln. Auf meinem Raubzug durch meine Make-up Sammlung und durch die Beauty-Abteilungen der Kaufhäuser, habe ich viele tolle Produkte entdeckt, die entweder durch eine innovative Formulierung, außergewöhnliche Farben oder beides zusammen überzeugen.

Juicy Shaker von Lancome

Über die Juicy Shaker von Lancome habe ich bereits letzten Sommer geschwärmt und mir damals direkt zwei Farben auf einmal gekauft, denn die kleinen Glosse sind pflegend, fühlen sich auf den Lippen leicht an und werden in tollen sommerlichen, aber auch alltagstauglichen Farben, verkauft. Im Winter hatte ich meine Shaker zwar nicht ganz so oft im Einsatz, aber jetzt, bei strahlender Sonne und blühenden Bäumen, habe ich immer einen in meiner Handtasche. Ich liebe das Gefühl, das Gloss mit dem kleinen Schwamm-Aplikator aufzutragen und kann dieses Produkt jedem Beauty-Junkie empfehlen. Meine Mutter und Schwester sind auch bereits mit einem Juicy Shaker eingedeckt, hihi.

Rouge Coco Gloss von Chanel

Ich habe ja sowieso eine Schwäche für alle Dinge, die mit verschlungenen CCs versehen sind und meistens sind diese Dinge aus Paris nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch qualitativ hochwertig. Die neuen Rouge Coco Glosse sind also, wie erwartet, neue Schätze in der Beauty-Welt, die man nicht verpassen sollte. Ich habe mir zwei richtige Sommerfarben in Hamburg ausgesucht, als ich etwas übermüdet durch das neu herausgeputzte Alsterhaus schlenderte. Die Glosse sind tatsächlich pflegender als die „alten“ Glosse, schimmern ganz hervorragend auf den Lippen und haben von allen Produkten, die ich heute vorstelle, den höchsten Tragekomfort.

Lippenstifte von Ilia Beauty

Obwohl ich von diesem Lippenstift bereits in meinem letzten Favoriten-Beitrag gefaselt habe, muss ich ihn heute noch einmal in die Kamera halten und euch ans Herz legen. Der Tinted Lip Conditioner in der Farbe „Bombora“ von Ilia ist samtig weich, die Farbe wunderschön nostalgisch und die Verpackung ein puristischer Traum. Sowieso sind alle Produkte, die ich von Ilia ausprobiert habe, kleine Wunderwaffen. Eine Marke, die ich euch mit bestem und grünem Gewissen empfehlen kann.

Liquid Artsticks von Bobbi Brown

Die neue Lippenstifte von Bobbi Brown heißen „Liquid Artsticks“ und sehen auf den Lippen aus wie ein halbmatter Lippenstift. Sie sind extrem gut pigmentiert und decken die Lippen in einem Rutsch mit einer satten Farbe. Obwohl sie wasserfest und lang anhaltend sind, trockenen die Liquid Artists die Lippen nicht aus, sondern sind angenehm zu tragen. Mir hat es ganz besonders die Farbe „Vintage Pink“ angetan. Ein Hingucker ist außerdem das Verpackungsdesign der Neuheiten, denn die „Squeeze“ Tube ist ein ganz neues Konzept und eine tolle Kombination aus Lippenstift und Lipgloss.

Juicy Shaker von Lancome /  Rouge Coco Gloss von Chanel / Lippenstift von Ilia via amazingy.com * / Liquid Artsticks von Bobbi Brown * 

Mode

Meine Uniform – warum ich Hemden liebe

März 29, 2017

Wenn ich ein Comic-Charakter wäre und jeden Tag und sowieso immer das gleiche Outfit tragen müsste, würde ich mich wohl für Jeans und Hemd entscheiden. In meinem Kleiderschrank hängen unzählige weisse und blaue Hemden, die ich abgöttisch liebe. Hemden sind bequem, absolut zeitlos und machen dich im Handumdrehen ausgehfertig. Mit Hemden fühle ich mich „angezogen“. Also irgendwie bereiter für berufliche Termine oder Tage, an denen ich mein Girlboss-Gen betonen muss. Im Gegensatz zu Blusen fallen Hemden locker, zwicken an keiner Stelle und sind deutlich lässiger, als Blusen, in denen ich persönlich viel zu schnell anfange zu überhitzen und mich unwohl zu fühlen.
Mein neuestes Hemd habe ich in Hamburg gekauft und seitdem ganz viel getragen. Am liebsten, wie ihr auf dem Foto sehen könnt, zu meiner Jeans und meiner gradlinigen Celine Belt Bag. Manchmal stopfe ich das Hemd komplett in die Hose, manchmal nur halb, um meinem Körper nicht seine ganze Länge zu nehmen. Aber egal, wie ich das Hemd trage, es passt zu jeder Stimmung und jedem Anlass.

Die schönsten Hemden der Saison

Dieses Jahr habe ich Glück, denn Hemden sind wieder im Kommen. Das freut mich besonders, weil ich endlich mehr Auswahl habe, wenn ich nach lässigen Alltagsbegleitern suche. Neben weissen Klassikern, hängen momentan viele Rüschen-Hemden in den Geschäften, die besonders schön zu gerade geschnittenen Jeans und leicht welligem Haar sind. Ein gutes Mittelmaß zwischen Business und Romantik.
Wem die Rüschen nicht gefallen, findet viele blaue und gestreifte Hemden in den Geschäften, die ohne Probleme aus dem Kleiderschrank eures Freunds stammen könnten. Ein bisschen androgyn ist das ganze Thema eben schon, aber genau deswegen liebe ich es.
Wichtig bei Hemden ist, dass sie an den Schultern gut sitzen, locker über die Hüften fallen und aus einem natürlichen Stoff gefertigt sind. Hemden aus Baumwolle oder Leinen mag ich persönlich für den Frühling und Sommer am liebsten, weil sie nicht beschweren, atmungsaktiv sind und nicht glänzen. Wer im Alltag nicht so gerne Jeans trägt, kann Hemden auch wunderbar zu hochgeschnittenen Stoffhosen kombinieren. Bei XXL-Hemden braucht man im Sommer überhaupt keine Hose. Einfach weisse Sneaker und eine riesige Sonnenbrille zu einem Hemdkleid kombinieren und die Sache ist geritzt.

 Weisses Hemd  / Rüschen Hemd / Gestreiftes Hemd /Blaues Hemd

Literatur Wohnen

Die schönsten neuen Bildbände – Wohnen, Leben, Entdecken

März 27, 2017

Ihr wisst, wie verrückt ich nach Büchern bin und ihr wisst wahrscheinlich auch, dass ich schwere Bildbände liebe und immer auf der Suche nach neuen spannenden Publikationen bin, die mich inspirieren und mein Regal noch ein bisschen voller machen. Im letzten Monat habe ich ganz viele Bildbände neu entdeckt, die ich alle durchgeblättert und gelesen habe, um sie euch heute vorzustellen. Es gibt etwas für Interior-Freunde, Anhänger eines ruhigen und bewussten Lebensstils sowie Befürwortern von nackten Frauen mit Turban.
Bildbände sind für mich nicht nur Inspiration und Lektüre, sondern ein wichtiges Recherchemittel, aber auch Teil meiner eigenen Einrichtung und Lebenswelt. Sie sind Kunstobjekt, Dekoration, Literatur und Inspiration, manchmal Nachttisch in einem.

The Monocle Guide to Cosy Homes

Dieses Buch ist die Bibel der gemütlichen Rückzugsorte. „The Monocle Guide to Cosy Homes“ lehrt uns, wie man ein gemütliches Zuhause schafft und auf welche Klassiker man bei der Einrichtung seiner Wohnung setzen sollte. In diesem Bildband gibt es aber nicht nur tolle Räume zu entdecken, sondern auch viele interessante Kommentare zum Thema Wohnen und Leben. Die Essays, die von Designern oder Autoren verfasst wurden, haben mir eine neue Perspektive auf die Bedeutung von Heimat gegeben.

„Our homes and the rooms they hold mean different things to each of us. For some an easy and inviting space for entertaining friends is the warmest part of the home. For others the perfect den and a little solitude can go a long way.“

Toll an diesem Bildband ist außerdem die Vielfalt der gezeigten Orte und Größenordnungen. Der Betrachter lernt Eigenheime auf der ganzen Welt kennen und kann sich von den vielen verschiedenen Einflüssen inspirieren lassen. Wer leidenschaftliche Menschen mit einem Sinn für Gestaltung kennenlernen möchte, wird dieses Buch lieben.

Brooklyn Interior

Es gibt wohl keine bessere Lektüre, wenn man sich gerade auf seine erste New York City Reise vorbereitet und von seiner ersten Berührung mit dem kreativen Brooklyn träumt. Kein Wunder, dass „Brooklyn Interior“ mich begeistert, denn der wohl lässigste Ort der Welt strahlt mir bereits über die Seiten des Buches entgegen. Wenn man Manhattan verlässt und über die Brooklyn Bridge Richtung Kreativität steuert, lernt man 24 Wohnindividualisten kennen, die Kathleen Hackett besucht hat, um uns ihre unverwechselbare Art zu wohnen zu zeigen. Zu sehen ist eine Mischung aus Klassikern, Neuzeit-Moderne, Vintage und handwerklichem Geschick. Ganz besonders gefallen hat mir das Heim von Architekt Joe Merz, der eine Liebe für Modulmöbel  und viele Wohnkonzepte entwickelt hat. Sein Haus hebt sich von den anderen ab, ist gradlinig aber trotzdem warm. Hervorragende Arbeit, in der man leben kann. Wow!
Inspiriert hat mich außerdem die Künstlerin Anne O’Zavelo, die nicht nur einen wahnsinnigen Schuhschrank, sondern auch eine Liebe für kleine Andenken hat. Ihre Wohnung hat mich an mein eigenes liebevolles Chaos erinnert und macht nostalgische Masse wieder salonfähig. Dank „Brooklyn Interior“ freue ich mich noch ein bisschen mehr auf NYC!

Holiday

Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber ich gucke mir gerne natürliche Frauen in ihren Ferien an, wie sie frisch geduscht auf der Terrasse liegen, in der Küche stehen und Bier in den Kühlschrank legen. Dann sind sie meistens nämlich noch ein bisschen schöner, entspannter und tiefer. Henrik Purienne zeigt uns in „Holiday“ unbeschwerte Stunden junger Frauen, die sich vor seiner Kamera fallen lassen, ihre natürlich erotische Seite zeigen – wie zufällig inszeniert der Fotograf seine Models und erinnert mich damit an warme Sommernächte, in denen man raucht, kalten Weißwein trinkt und der jugendlichen Naivität Raum gibt. Puriennes Fotografien strahlen entwaffnende Natürlichkeit aus und machen ihn für mich zu einem ganz besondereren Lifestylefotografen, denn er hat einen Sinn für das echte Schöne.
Auf seinem Instagram-Account kann man viel seiner Arbeit entdecken und ein Verständnis für seine Kunst entwickeln. Mir hat „Holiday“ Lust auf lange Sommernächte gemacht, die dieses Jahr hoffentlich noch schöner und heißer als letztes Jahr ausfallen und uns ein bisschen näher zu dem eigenen Ich bringen.
Ein grandioser Bildband, der eine neue Form der Fotografie präsentiert und uns zurück in den Sommer trägt.

The Kinfolk Home

Der vielleicht schönste Bildband dieses Frühlings ist „The Kinfolk Home“. Dieses Buch basiert auf dem erfolgreichen Magazin „Kinfolk“ und zeigt uns eine Möglichkeit unser Leben zu entschleunigen. Das Leben im eigenen Rhythmus hat für mich eine besondere Bedeutung, wie viele von euch wissen und ich bilde mich in diesem Bereich gerne weiter. In dem Buch werden 35 Wohnung und Häuser samt ihrer „Slow Living“ Merkmale vorgestellt. Ihre Bewohner teilen in ausführlichen Essays ihre Wohnphilosophie und diesen Teil des Buches mag ich ganz besonders. Zu erfahren, welche Farben und Materialen Menschen bewegen und welchen Sinn sie den einzelnen Räumen zuschreiben, fasziniert mich. Für alle Slow-Living-Aktivisten ein Muss! Als Ergänzung zu dieser Lebenseinstellung ist „Evergreen“ ein geeignetes Buch, das uns das Zusammenleben mit Pflanzen erklärt. Mit diesem liebevoll illustrierten Buch habe ich mein Wissen über den Wert von Zimmerpflanzen vergrößert und liebäugle jetzt mit einem eigenen Indoor-Jungle.

„Produktivität ist die einzige Maßeinheit sinnvoller Zeitgestaltung.“
Nikaela Marie Peters

Die Bildbände

„The Monocle Guide to Cosy Homes“, gestalten Verlag *
„Brooklyn Interior“ von Kathleen Hackett und Fotografien von Matthew Williams, Knesebeck Verlag *

„Holiday“ mit Fotos von Henry Purienne, Prestel Verlag *
„The Kinfolk Home“ von Nathan Williams, Knesebeck Verlag *
„Evergreen – Living with Plants“, gestalten Verlag *

Beauty Skincare

|Skincare| 7 Tage Fresh Pressed Booster mit Clinique

März 24, 2017

In den letzten sieben Tagen habe ich die neueste Erfindung von Clinique ausgetestet. Die Clinique Fresh Pressed Pflegeserie soll in einem kurzen Zeitraum für sichtbar jüngere, feinere und strahlendere Haut sorgen und das mit der Hilfe von ganz viel Vitamin C. Das ist bekanntlich eines der besten Antioxidanten und ein sehr nützlicher Wirkstoff für unseren ganzen Organismus.
Der Daily Booster und der Powder Cleanser strotzen mit zehn Prozent nur so vor Vitamin C und bringen die tägliche Dosis ganz frisch auf die Haut – das erklärt auch die aufwendige, kleinteilige Verpackung. Sie schützt das begehrte Vitamin vor Sauerstoff und das reagiert somit erst, wenn es auf unsere Haut kommt. Täglich ganz frisch. Eine sehr kluge, sehr innovative Lösung, denn bisher war Vitamin C, wegen seines flüchtigen Charakters, nicht in dieser Form in Gesichtspflege zu finden. Der Reiniger ist aus diesem Grund in einzelnen Beutelchen verpackt und das Serum hält genau sieben Tage und wird erst nach einem Knopfdruck aktiviert.

Meine Erfahrung mit Fresh Pressed

Ich habe die Sieben-Tage-Kur jeden Morgen in mein Hautpflegeritual eingebaut und als erster Schritt zu dem Powder Cleanser gegriffen. Das feine Reinigungspuder garantiert mit reinem Vitamin C einen Frischekick am Morgen und hat meine Haut spürbar gereinigt. Mit ein paar Tropfen Wasser reagiert das Puder zu einem Schaum, der sich sanft auf das Gesicht legt. Neben Vitamin C, wird die Haut mit klärender Porzellanerde und Salicylsäure versorgt, die trockene Hautschüppchen von der Hautoberfläche löst. Ich, mit empfindlicher und morgens trockener Haut, habe den Reiniger sehr gut vertragen und mich danach wohl gefühlt, denn der Teint ist nach der Anwendung glatt, ebenmäßig und fühlt sich sehr weich an.
Nach Step 1 folgt der Daily Booster, der nach kräftigem Schütteln, Tropfen für Tropfen aufgetragen werden kann. Ich habe jeden Morgen eine kleine Portion direkt auf die gereinigte Haut aufgetragen, um dann mit meiner restlichen Tagespflege, also Haut- und Augencreme, fortzufahren. Möglich ist es aber auch das Serum mit anderen Produkten zu vermischen. Die leichte und seidige Emulsion ist sehr angenehm und wird rasant von der Haut aufgenommen. Direkt nach der Anwendung des Boosters fühlt sich die Haut prall und glatt an.

Mein Fazit

Nach meiner siebentägigen Fresh Pressed Kur kann ich ein positives Fazit ziehen. Durch die Kombination aus Reiniger und Booster hat sich meine Haut in einer Woche geglättet und wirkt tatsächlich strahlender. Wie lange dieser Effekt anhält, kann ich natürlich noch nicht beurteilen und für eine langfristige Wirkung wäre es sicherlich sinnvoll die Kur nicht nur eine, sondern mehrere Wochen zu machen. Als Vorbereitung auf besondere Anlässe, wie Hochzeiten, Geburtstage oder Fotoshootings finde ich das Fresh Pressed Konzept aber ganz wunderbar, weil es eine schnelle und sichtbare Wirkung garantiert und es uns ermöglicht unsere Haut mit geballtem Vitamin C zu versorgen.

Clinique Fresh Pressed

  Daily Booster *

  Powder Cleanser *

Mode

Die schönsten Looks für den Frühling

März 22, 2017

Diese Woche war er also endlich da, der offizielle Frühlingsanfang. Ich bin so froh, dass es bald wieder wärmer und sonniger wird und ich endlich ohne dicken Mantel vor die Tür kann. Obwohl ich den Winter, kleidungstechnisch, mag ist Frühling immer wieder das Erwachen besserer Laune, freundlicher Kleidung und spektakulären Sonnenbrillen. Weil ich in den nächsten Wochen sicherlich einige Teile für meine diesjährige Frühlingsgarderobe shoppen werde, habe ich euch heute meine liebsten Trends zusammengestellt. Zur Inspiration und zum Nachkaufen.

Maritimer Minimalismus

Jeden Sommer aufs neue, und daran wird sich wohl auch nichts mehr ändern, verliebe ich mich in minimalistische Looks aus Leinen und fließenden Stoffen, die wunderbar in die Hamptons passen würden. Weite Hemden, weisse Turnschuhe, luxuriöse Taschen und mondäne Sonnenbrillen. Das alles liebe ich und diesen Frühling kommt das alles, etwas besser und eleganter, zurück. An besonders heißen Tagen kann man die 7/8 Jose dann gegen luftige Shorts und die Turnschuhe gegen Sandalen austauschen. 

Gestreifte Bluse / Turnschuhe / Leinen Shorts / Faye Bag / Sonnenbrille

Rote Akzente

Ich freue mich wahnsinnig über die momentane Rot-Euphorie. Die Farbe macht den Frühling noch ein bisschen glücklicher und verspielter. Ich mag Rot am liebsten in Kombination mit Jeans, kann mir mittlerweile aber auch Komplettlooks vorstellen. Und diese Mules von YSL? Traumhaft.
Neben den Teilen, die ich euch heute zeige, habe ich auch eine Tasche im Blick, die ganz neu auf den Markt kommt und meine Sehnsucht nach einer kleinen roten Umhängetasche erfüllen könnte. Dazu gibt es dann aber mehr an anderer Stelle. 

Briefumschlag Tasche  /  Rote Bluse / Mules / Tshirt / Kleid 

Verspielt in Jeans

Dass ich Jeans für mich entdeckt habe, ist ja kein Geheimnis mehr, aber relativ neu ist meine Liebe für verspielte Jeanslooks in Kombination mit sonnigem Gelb. Zu ausgefransten Jeans eine verspielte Rüschenbluse zu kombinieren, ist einfach wunderbar frisch und passt perfekt in den Frühling. Schockverliebt habe ich mich außerdem in die gelbe Tasche von APC und die geblümten Gucci Slipper, die vielleicht etwas zu „Mädchen“ für mich sind aber zusammen mit Boyfriend-Jeans super funktionieren würden. 

Cropped Jeans / Gelbe Tasche / Jeansjacke / Slipper 

Leben Work Life

|on my mind| Mein digitaler Fußabdruck

März 20, 2017

Knapp 30 000 Tweets, mehr als 2 000 Bilder auf Instagram und unzählige, teils sehr persönliche Beiträge auf meinem Blog. Das ist alles nur ein Bruchteil meines digitalen Fußabdrucks, denn meinen ersten Abdruck habe ich irgendwann, mit zehn oder elf Jahren hinterlassen, als ich einen virtuellen Reiterhof gegründet und dort meiner Leidenschaft für gutmütige Vierbeiner gefrönt habe. Einige Jahre später, so mit 16, folgten soziale Plattformen, um sich mit Gleichaltrigen zu vernetzen und mein erster Tweet ließ auch nicht lange auf sich warten. Danach saßen meine BFF und ich kichernd über unseren BlackBerrys und zwitscherten, ganz unbedarft, unsere privaten Gedanken in diese Datenblase, die wir Internet nennen.
Meinen Blog habe ich relativ spät, in dem Sommer nach dem Abitur, gestartet und in den letzten Jahren sehr viel im Umgang mit Internet und Privatsphäre gelernt. Zu den Dingen, die ich selber ins Netz stelle, kommen dann noch die Sachen, die ich beruflich produziere. Artikel und Bilder, die von Dritten veröffentlicht werden, aber meinen Namen tragen. Kurz: Mein digitaler Fußabdruck ist riesig. Müsste ich Schuhe für ihn kaufen, würde ich wahrscheinlich in der Abteilung für Übergrößen landen. Aber das ist doch ok, oder?

Mein digitaler Fußabdruck als Damoklesschwert

Die griechische Mythologie lehrt uns, dass es drohende unabwendbare Gefahren gibt, die und zu jeder Zeit überfallen können. Diese Gefahren sind bei jedem Menschen andere und meistens, so wie in meinem Fall, haben wir sie selbst heraufbeschworen. Die vielen Informationen, die ich im Laufe der letzten zehn Jahre über mich im Internet preis gegeben habe, sind alle noch da. Zwar nicht sichtbar, aber gelöscht wird ja bekanntlich nichts.
Zu diesen Informationen gehören politisch nicht korrekte Äußerungen oder Bilder, auf denen ich blöd aussehe. Kanzlerin kann ich nicht mehr werden. Zwar gibt es nichts, was mir wirklich peinlich oder beschämend ist, aber was ist mit den anderen Menschen? Potentielle Arbeitgeber finden meinen Blog vielleicht nicht gut, mögen nicht, wie ich mich auf Twitter inszeniere und haben keine Lust, dass sie in irgendeiner Form auf meinem Instagram-Profil auftauchen. Mein digitaler Fußabdruck wird dann zu einem Problem, wenn er mir zukunftsweisende Optionen versperrt, wenn Menschen sich ein Bild über mich machen, obwohl sie mich noch nie persönlich getroffen haben oder wenn Wildfremde wissen, was ich beruflich mache, was mich begeistert und wo ich zu Hause bin. Diese Gefahren habe ich natürlich, zumindest als ich meinen jugendlichen Leichtsinn hinter mir ließ, einkalkuliert und bin mir diesen Aspekten Tag für Tag bewusst.
Das ist wohl auch das Wichtigsten, wenn es um dieses Schwert über uns geht: Man muss sich seiner Anwesenheit bewusst sein, es einschätzen können und daran denken es nicht unnötig zu provozieren.

Mein digitaler Fußabdruck als Referenz

Es gibt zwar auch Gegner von großer Internet-Affinität, aber viel öfter war mein Blog mir eine Hilfe. Je nach Ausschreibung ist mein digitaler Fußabdruck eine wichtige Referenz von mir, die mein textliches und bildliches Verständnis sowie meine Fähigkeit eine eigene, kleine Redaktion zu leiten belegt. Auftraggeber mit digitalem Verständnis und Weitblick erkennen die Kostbarkeit dieser Online-Erfahrung und freuen sich über die Zeit, die man online verbringt. Es gibt sogar Menschen, die von diesem Erfahrungsschatz lernen wollen und Blogger nach Rat bezüglich ihrer Onlinepräsenz fragen.
Neben der klassischen Referenz, die man im Lebenslauf oder in Vorstellungsgesprächen thematisiert, verbindet dich die digitale Welt mit den Leuten, die deine Interessen und Ansichten teilen, die dir ähnlich sind und mit denen du, ganz egal ob beruflich oder privat, zusammenpasst. Ich habe unzählige Kontakte über das Internet geknüpft, die dann Realität geworden sind. Es sind Freundschaften entstanden, die ich nie wieder hergeben möchte. Die positiven Seiten meines digitalen Fußabdrucks überwiegen die Nachteile bei weitem und ich bereue keinen einzigen Snap, keinen Post und keinen Tweet. Naja, vielleicht diesen einen, in dem ich über jemanden gewettert habe und das wiederum zu einem wutentbrannten Anruf bei einem meiner Redakteure führte. Aber den auch nur ein kleines bisschen.

Mein digitaler Fußabdruck als persönliche Erinnerung

Mal ganz von dem beruflichen Mehrwert abgesehen, ist das Internet für mich ein wichtiges Instrument, um mein eigenes Leben zu konservieren, mich an Ereignisse aus meinem Alltag zu erinnern und meine Entwicklung in Wort und Bild festzuhalten. Ich freue mich über die markanten Eckpunkte, die ich alle mit euch geteilt habe und über die Erinnerungen, die ich erst durch meinen digitalen Fußabdruck sammeln durfte. Es hat sich so viel ergeben, das ich ohne Internet nicht erfahren hätte. Deswegen bin ich froh über diese vielen Treffer bei Google & Co.

Beauty Mode

My March Wishlist & Moodboard

März 19, 2017

Mein Moodboard verrät es euch schon. Ich liebe lässige Frauen in blauen Jeans und Turnschuhen, die ihre Lieblingstasche in der einen und ein kühles Bier in der anderen Hand tragen. Eine Mischung aus Designer, Second Hand und Streetstyle ist mir eben immer noch am liebsten.
Um diesen coolen Amazonen ein bisschen näher zu kommen, habe ich euch für heute meine aktuelle Wishlist zusammengestellt, die all meine momentanen materiellen Träume abdeckt: Etwas blaues, etwas cooles, etwas luxuriöses, etwas weibliches.

My current Wishlist

Ganz weit oben auf meiner Wunschliste steht das Haaröl von Negin Mirsalehi. Ihre Marke „Gisou“ ist in den letzten Wochen ziemlich durch die Decke gegangen und hat auch meine Aufmerksamkeit erregt. Zu gerne würde ich das Haaröl, angereichert mit Honig, testen, um meine Haare vielleicht noch ein bisschen glänzender zu machen.
Neben diesem einen Beauty-Wunsch liebäugle ich mit sportlichen Fashion-Favoriten, wie gerade geschnittenen Jeans, einem weissen Comme des Garcons Shirt (huch, schon gekauft) und nostalgischen Forrest Gump Schuhen, die mich dank ihrer Form und Farbe stark an den größten Kinohelden unserer Zeit erinnern. Diese ganzen sportlichen Teile würde ich dann am liebsten mit einem filigranen BH von La Perla kombinieren. Chic Tomboy Vibes!

Honey Hair Oil 

Nike Classic Cortez

Cropped Jeans 

Souple Triangel BH

Comme des Garcons Play Shirt 

Leben Reisen

Meine Zeit im Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

März 17, 2017

Diese Woche war ich beruflich zwei Tage in Hamburg. Pünktlich zum Frühlingserwachen zeigte sich die Hafenstadt von der schönsten und sonnigsten Seite und ich hatte wunderbare Stunden, irgendwo zwischen Deadlines und Zukunftsplänen. Gewohnt habe ich im Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg, das mich absolut überwältigt und mich für etwas mehr als 24 Stunden zur Prinzessin auf der Erbse gemacht hat.
Auf der Zugfahrt Richtung Norden habe ich ein Buch über das Leben und Werk von Pina Bausch gelesen, Musik gehört und Ewigkeiten aus dem Fenster geguckt. Zugfahren kann so schön sein, denn man ist schlecht zu erreichen, kann sich ungelesenen Büchern widmen (das Buch über Pina stand seit Weihnachten 2012 in meinem Regal) und ohne schlechtes Gewissen mitten am Tag ein Nickerchen abhalten. Ach.

Hotel Vier Jahreszeiten – familiäre Perfektion & viel Nostalgie

In den letzten Jahren habe ich viele tolle Hotels und Privatunterkünfte in Europa kennengelernt. Teils privat, teils beruflich konnte ich einige Eindrücke sammeln und in so manchen überdimensional großen Betten schlafen. Als ich Dienstagmittag vor dem Hotel Vier Jahreszeiten ankam, wurde mir schnell klar, dass dieses Hotel in einer anderen Liga spielt: Mein Koffer wurde mir direkt am Taxi, frisch aus dem Kofferraum, aus der Hand genommen, die Rezeption beglückte mich mit einem Zimmer-Upgrade, bestellte mir die Tageszeitung meiner Wahl und notierte sich meine Weckrufzeit. Soweit so gut.
Mein Zimmer, ein Paradies aus weichem Teppichboden, schweren Vorhängen und raschelnder Bettwäsche, ist in der Kategorie „wahr gewordener Mädchentraum“ einzustufen und als ich mich gerade an den Anblick des pompösen Raums gewöhnt hatte, wurde auch schon mein Gepäck geliefert. Perfektes Timing. Diese berühmte familiäre Atmosphäre, die dem Hotel an der Binnenalster nachgesagt wird, existiert tatsächlich. Obwohl alles poliert und luxuriös ist, kommt das Zwischenmenschliche nicht zu kurz. Die Mitarbeiter waren aufrichtig freundlich, aber auch für einen lockeren Spruch offen und einfach ziemlich unkompliziert.


Obwohl ich den ganzen Tag in meinen bequemen Turnschuhen unterwegs war, bin ich Dienstagabend todmüde in meinem Zimmer angekommen. Das befand sich zu diesem Zeitpunkt schon im Schlafmodus. Das Bett aufgeschlagen, die Bademäntel angewärmt, die Puschen am richtigen Fleck aufgestellt. Purer Luxus, an den ich mich ehrlich gesagt nur schwer gewöhnen kann – auch wenn es nur für eine Nacht ist. Ich bin einfach daran gewöhnt mein Bett selber aufzuschlagen. Trotzdem war der Service toll!
Nach einer kurzen Erholung habe ich mich an die Hotelbar gesetzt. Das mache ich immer so, wenn ich neu in einem Hotel bin, denn es gibt keinen besseren Weg das Personal und den Geist eines Hotels kennenzulernen. Die Bar des Vier Jahreszeiten ist fabelhaft! Ich, als riesiger Fan von den Fünfzigern, konnte mein Glück nicht fassen, als „Moon River“ aus den Lautsprechern drang, ich die Aschenbecher und die kleinen Bar-Lämpchen erblickte. An dieser Bar kann man Stunden verbringen und die ganze Realität vergessen. Überwältigend stilvoll. Und wenn mich eins begeistert, dann sind es nostalgische Bars mit freundlichen Kellnern. Genau dort, an dieser Bar habe ich also meinen Dienstagabend verbracht. Nüsschen knabbern, Cosmopolitan trinken und mit den wechselnden Sitznachbarn über Politik und maßgeschneiderte Anzügen philosophieren.
Solche Erfahrungen, diese nächtlichen Zeitreisen zurück in die Ära von Audrey, Marilyn und Truman machen diese Sternehotels aus. Wer nicht im Vier Jahreszeiten schläft, sollte wenigstens in der Bar vorbei gucken, um ein paar sorglose Stunden unter den Klängen von Henry Mancini zu verbringen.

 

Mode

Outfit: Vintage Escada Mantel & Celine Belt Bag

März 15, 2017

Solange ich diesen Blog schreibe, predige ich bei Mode auf Nachhaltigkeit und Qualität zu setzen. Das predige ich nicht euch, sondern in erster Linie mir selber, um mich immer wieder daran zu erinnern, dass es sich lohnt in hochwertige Kleidungsstücke und Accessoires zu investieren. Sie begleiten uns ewig, werden vielleicht zu Erbstücken oder zu Wegbegleitern unseres Lebens. Das neueste Qualitätsteil in meinem Kleiderschrank ist so ein Erbstück. Der alte Mantel von Escada hat mein Herz im Sturm erobert.

Qualität weitergeben

In meiner Familie gibt es viele Frauen, die genauso denken wie ich und Mitschuld an meinem Modegeschmack tragen. An erster Stelle steht meine Mama, aber auch meine Oma hat mir eine riesige Portion Modeleidenschaft vererbt. Gleiches gilt für meine Tante, die eines ihrer schönsten Stücke vor einigen Wochen an mich weitergegeben hat. Der graue Mantel von Escada ist mir zwar an Schultern und Armen etwas zu groß, aber trotzdem liebe ich ihn schon jetzt abgöttisch. Ich freue mich so sehr über diese Weitergabe, weil ich aus erster Hand weiss, welche Geschichte hinter dem Stück steckt, wer ihn vor mir getragen hat und aus welchem Jahr er stammt. Wow!
Genau das, was meine Tante für mich getan hat, habe ich auch mit meinen Taschen und Mäntel vor. Eines Tages, wenn meine eigenen Kinder groß sind oder ich Enkelkinder habe, will ich ihnen, nach und nach, meine Herzensstücke vererben und ihnen eine Freude machen. Das ist Mode nämlich für mich: Robuste Zeitzeugen und Repräsentanten eines Lebens.

Getragen

Langer Mantel von Escada 
„Belt Bag“ von Celine
Jeans von H&M 
Boots von Clarks 
Sonnenbrille von Celine