Beauty Leben Mode Reisen

|April| Last Month Treasures

Mai 7, 2017

Im April war so viel los, dass ich mich kaum entscheiden kann, welche Ereignisse die schönsten und welche Erkenntnisse die wichtigsten waren. Fest steht, dass auch dieser Monat wie im Rausch vergangen ist und sehr, sehr aufregend war. Wir sind gereist, ich habe wegweisende Rückmeldungen für künftige berufliche Entwicklungen bekommen und während ich viel am Schreibtisch saß, sind die Bäume vor meinem Fenster grün geworden. Der Frühling ist da, die Pläne für den Rest des Jahres klarer und die Kostbarkeit des Moments deutlicher. Ein riesiger Monat für mich, den ich heute noch mal im Schnelldurchlauf mit euch durchgehe. Treasures gab es im April nämlich viele.

 

Leben

Ich will nicht in jedem Monats-Rückblick über die Gesundheit meines Hundes schreiben, aber die wohl größte Gabe des Aprils lag darin, dass ich mein Bärchen nach meiner New York Reise wieder in den Arm nehmen konnte. Während wir in der Maschine nach Amerika saßen hat unser Schatz ein vernichtendes Urteil bekommen, das uns allen die Tränen in die Augen trieb. Dass Bär jetzt noch, nach vier Wochen der Diagnose „todkrank“ bei uns ist und zufrieden durch den Garten stiefeln kann, ist das größte Wunder des Jahres. Ich bin so dankbar für diesen kurzen Aufschub und für die Stunden, in denen ich sie bewusst wahrnehmen und mich langsam von ihr verabschieden kann. Obwohl ich mich vor Reiseantritt von ihr verabschiedet hatte als wäre es für immer, hat mir der Gedanke ihr in den letzten Stunden nicht die Pfote halten zu können das Herz zerrissen. Aber jetzt bin ich da, kann ihr helfen und sie streicheln, wenn die Schmerzen zurück kommen. Ein großes Glück, für das ich sehr dankbar bin. Gesegnet waren wir auch mit unserer ereignisreichen New York Reise, die wohl nicht besser hätte verlaufen können. Wir haben die riesige Stadt erobert, ausschließlich freundliche und hilfsbereite Menschen kennengelernt und Erinnerungen geschaffen, die uns viele Jahre begleiten werden. Als ich nach der Reise wieder zurück im ländlichen Zuhause angekommen bin, habe ich gemerkt, wie mich diese Reise überwältigt hat. Mein Leben lang wollte ich nach NYC und mit Mitte 20 habe ich alle Möglichkeiten, mir die Welt anzusehen. Sich mit zwei gesunden Beinen und einem wachen Verstand durch die Gesellschaft zu bewegen ist nicht selbstverständlich und diese Erkenntnis hat mich im April wie ein lauter Donnerschlag erreicht.

 

Beauty und Mode

Anfang April hatte ich einen kleinen Beauty-Ausraster und habe mir viele schöne Dinge bestellt, die mein Beauty-Game in das nächste Level katapultiert haben. In einem Haul habe ich die Neuzugänge ja schon mit euch geilt. Highlight ist auf jeden Fall das Hautöl „Flora“ von Sunday Riley, das mir von Abend zu Abend besser gefällt. Großer Favorit ist außerdem der „Maracuja Concealer“ von tarte, den ich euch bereits in meinem NYC-Haul vorgestellt habe. Gleiches gilt für das Blush in der Farbe „Paaarty“, das ebenfalls von tarte ist.
Lieblings-Accessoire des Monats war der Lederrucksack von Jost, der mich treu in New York begleitet hat und darüber hinaus ein mehr als praktischer Begleiter für meine beruflichen Termine war. Tolles Teil! Relativ neue, aber jetzt schon ein Favorit, sind die roten Ballerinas von Chloe, die ich Ende April in meinem Second Hand Geschäft des Vertrauens in Wuppertal gefunden habe. Die Schuhe waren ein echtes Schnäppchen, sind komplett ungetragen und passen wie angegossen. Besser geht es wahrscheinlich nicht. In Sachen Mode habe ich außerdem meine Chloe Faye Bag geliebt und, wenn ich zuhause war, meinen Jogginganzug von Lululemon vergöttert. Diesen tollen Zweiteiler habe ich nämlich auch in Amerika gekauft und seitdem keinem Cent hinterher getrauert, der dafür über die Ladentheke gegangen ist. Das Leinen-Baumwoll-Gemisch ist super weich, fällt gut und lässt sich komplikationslos waschen.

Kultur, Videos und Musik

Im April habe ich mich durch relativ wenige Bücher gebissen, aber dafür deutlich mehr Zeitung gelesen, als gewöhnlich. Klar, ich arbeite als Journalistin, aber Tageszeitungen selber intensiv zu lesen, ist eine etwas andere Geschichte. Ich habe es sehr genossen in NYC auch mal in amerikanische Tageszeitungen zu gucken und habe außerdem ein Abo für eine Wochenzeitung abgeschlossen. Lesen ist eben wichtig und das gilt auch für Zeitungen.
Wenn es um Musik geht, habe ich weiterhin an Marilyn Manson, aber auch an viel Blues und Rock ’n‘ Roll festgehalten. Ich liebe fetzige Musik, tiefe Stimmen und dramatische Gitarrenriffs. Rap mag ich ja bekanntlich auch und deswegen habe ich mir das neue Album von Drake bereits vorbestellt und warte sehnsüchtig auf die Veröffentlichung.
Neben Literatur und Musik konsumiere ich wahnsinnig viele YouTube Videos im Bereich Mode, Lifestyle und Popkultur. Besonders gefreut habe ich mich im April über einen Einblick in den Kleiderschrank von Leandra Medine. Außerdem hat mir Aslan aka der Freund von Estee Lalonde wahnsinnig Lust auf eine Reise nach Japan gemacht. Seine Vlogs sind mit einem geübten Auge gefilmt und geschnitten. Unbedingt ansehen.


Beauty Make-up Skincare

Natural Beauty with Glossier

Mai 5, 2017

Glossier hat sich in den letzten Jahren zu der begehrtesten Marke am New Yorker Beautyhimmel gemausert. Das Label von Emily Weiss, Girlboss, wunderschön und irgendwie immer erfolgreich, hat die Stärke von Instagram genutzt, um rasant zu wachsen und die Aufmerksamkeit aller Beautygurus auf sich zu ziehen. Als ich in New York City war, habe ich die Gelegenheit am Schopf gepackt, um mich mit einer kleinen Auswahl der Glossier-Produkte vertraut zu machen. In Europa sind die Produkte der jungen Kult-Marke nämlich schwer zu bekommen, obwohl ich gehört habe, dass Glossier Ende des Jahres nach England kommt. Und dann folgt, in einigen Jahren, sicherlich auch Deutschland. Bis dahin kann man das gesamte Sortiment ausschließlich in dem New Yorker Showroom, der zwischen Chinatown und Little Italy liegt, entdecken, austesten und kaufen. In das Glossier-Loft gelangt man über einen typischen New Yorker Fahrstuhl, der in einem offenen und lichtdurchflutetem Raum mündet. Dort helfen euch schrecklich sympathische und schöne junge Frauen bei der Auswahl der Produkte, beraten und verpacken euren Einkauf liebevoll in dem pinken Verpackungsdesign, für das Glossier unter anderem bekannt ist.

Meine Favoriten von Glossier

Die Philosophie von Glossier zielt auf die Natürlichkeit der Frau ab und hilft unsere Schönheit zu unterstützen, die Haut zu pflegen und uns ganz leicht, mit ein paar Handgriffen, morgens fertig zu machen. Das starke und natürliche Frauenbild, das Glossier vertritt, mag ich und ich finde es schön, wenn man neue Produkte mit einer so gesunden Philosophie verbindet.
Sehr, sehr, sehr begeistert bin ich von dem „Flavored Balm Dotcom“, das ich mir in der Duftrichtung Rose ausgesucht habe. Bei dem Multitasker handelt es sich um eine intensive Salbe, die trockene Lippen oder Hautstellen pflegt. Ich tupfe das Lipbalm jeden Morgen, bevor ich mein Make-up auftrage, auf die Lippen auf und genieße den blumigen Duft und die hohe Pflegekraft sehr. Zweites Pflege-Produkt, das mich ebenfalls positiv überrascht hat, ist der „Priming Rich Moisturizer“. Die Tagespflege habe ich zwar erst ein paar Tage im Badezimmer stehen, aber auch hier stimmen Konsistenz, Pflegewirkung und Duft. Die Gesichtscreme kann mit meinen deutlich kostspieligeren Cremes mithalten. Ganz besonders mag ich die feste, cremige Textur, die sich sanft auf die Haut legt und relativ schnell einzieht. Eine deutliche Wirkung hat die Creme auf die Rötungen meiner Haut. Die sind nach der Anwendung deutlich geringer. Meine Haut sieht zufrieden aus.
Aus dem Make-up Sortiment von Glossier habe ich mich zum einen für „Boy Brow“ entschieden. Das Augenbraun-Gel, das ich in der Farbe „Blond“ trage, gibt sehr viel Farbe ab und legt eine spürbare Gel-Schicht auf die Brauen. Ich, mit relativ kräftigen Augenbrauen, finde diese Kraft super gut, weil allen Haaren Halt gegeben wird und die Brauen den gesamten Tag ihre Form behalten. Bestes, bestes Produkt ist allerdings das Creme-Blush „Cloud Paint“. Ich habe selten so ein leichtes, aber trotzdem pigmentiertes Blush erlebt. Es zaubert diese wunderschönen erröteten Wangen, die nach einem leichten „Flush“ aussehen.

Mode

Die schönsten Taschen für unseren Sommer

Mai 3, 2017

Bevor Jane Birkin eine Skizze von der idealsten Tasche aka der Birkin Bag von Hermes machte, war sie dafür bekannt niedliche Korb-Taschen durch die Weltgeschichte zu schwingen. In Kombination zu Jeans, Mules und wilden Haaren ist dieser Look zu einer zeitlosen Garantie für Geschmack, Sommer und Liebe geworden. Schön, dass genau dieser Look Trend dieses Sommers ist und wir eine riesige Auswahl schöner Korbtaschen genießen können. Ich liebe diesen Stil, der mich an Ferien in einer kleinen französischen Stadt, Stunden auf einem saftigen Wochenmarkt und unbekümmerten Fahrten in einem alten Cabriolet erinnert. Old-Hollywood trifft europäischen Charme und blaues, glasklares Wasser. So viel zu der Inspiration dieses Beitrages, der sich den schönsten Taschen für diesen Sommer widmet.

Taschen für Strand und Stadt

Ok, es ist wirklich unvernünftig für eine geflochtene Tasche eine Unsumme auszugeben, aber ist diese kleine By-the-Way-Bag von Fendi nicht wunderschön? Ich kann mich nicht an diesen reichen Verzierungen satt sehen und finde dieses Design wirklich sehr, sehr gelungen. Hach, träumen kostet zum Glück nichts. Sehr gelungen ist auch die Alicia Clutch, die nicht nur am Strand, sondern auch zum schicken Sommerkleid funktioniert. Etwas alltagstauglicher und geräumiger sind die Taschen von Mansur Gavriel, die es mir diesen Sommer wirklich, volle Breitseite, angetan haben. Deswegen stelle ich euch heute direkt drei Modelle des Labels vor, das sich immer zwischen Nostalgie und Moderne bewegt. Die karierte Tasche erinnert ein bisschen an Omas Tischdecke, aber ist genau deswegen so klassisch und verspielt schön. Ich würde dieses Modell zu einer weissen Bluse, lockeren Mom-Jeans und im besten Fall zu einer großen Sonnenbrille à la Kurt Cobain kombinieren. Zu dem gleichen Look würde natürlich auch die knallrote Bucket-Bag passen. Für ihre außergewöhnliche Form liebe ich die Circle Bag von Mansur Gavriel, die so ein schöner Kompromiss zwischen Reisegepäck und Handtasche ist. Wenn man dieses Modell in seinem Kleiderschrank hat, kann man sich jeden Tag wie Dita von Teese fühlen, die gerade ihr kostbares Gepäck durch den Flughafen von Los Angeles schiebt. Ikonisch!
Absolute It-Tasche des Sommers, und leider immer ausverkauft, ist die Ark-Bag von Cult Gaia. Die aus Bambusholz gefertigte Tasche ist trotz ihres zurückhaltendem Designs aufwendig produziert und ein alltagstaugliches Kunstwerk.

Verzierte Bast-Tasche von Fendi 
Alicia Clutch
 

Bucket Bag von Mansur Gavriel
Tasche von Cult Gaia 

Karierte Tasche von Mansur Gavriel 
C
ircle Tote von Mansur Gavriel 

Leben on my mind

|on my mind| Inkonsequenz und Ich

Mai 1, 2017

Inkonsequenz kann etwas sehr schönes sein. Inkonsequente Menschen überraschen sich und ihr Umfeld, hören meistens auf ihr Herz und lassen sich nicht von selbst aufgestellten Regeln einengen. Diese Vorzüge habe ich mein Leben lang sehr genossen. Inkonsequenz hat schon immer zu mir gehört. Das fing in der Kindheit mit dem Austesten vieler, vieler Sportarten an und intensivierte sich in meiner Jugend. Damals habe ich erst ausschließlich weite Jeans und Kappen und wenige Jahre später nur Kleider und sehr weibliche Kleidung getragen. Meinen Stil habe ich mittlerweile gefunden, aber inkonsequentes Verhalten mir gegenüber ist immer noch ein großer Teil von mir. Wenn ich meiner besten Freundin erzähle, dass ich jetzt wirklich anfangen möchte gesünder zu leben, kann ich mir in der nächsten Minute einen Cosmopolitan bestellen und eine Reservezigarette aus meiner Handtasche kramen. Dieses sprunghafte Verhalten ist so viel Teil von mir, dass solche schnellen Umbrüche niemanden mehr verwundern. Witzig ist, dass selbst die Inkonsequenz an mir inkonsequent ist, denn sie breitet sich nicht ganz auf meine Persönlichkeit aus. Vieles an mir ist ziemlich gleichbleibend. Meine Wertvorstellungen, mein Verständnis von Liebe und Familie, meine politischen Sichtweisen und mein Humor zum Beispiel sind sehr konsequent und Dinge, die ich wenig bis kaum verändere und denen ich immer treu bleibe. Wenn es um die konkrete Ausgestaltung meines Alltages, meine Zukunftspläne oder meine Ernährung geht, bin ich allerdings mehr als unstetig. Ich schwanke zwischen fleißig, zielstrebig, gesund und dauermüde, risikofreudig und ungesund.
Den Spitznamen „Fräulein Wankelmut“ habe ich mir also nicht ohne Grund eingehandelt und obwohl ich viele Aspekte meiner Inkonsequenz liebe, will ich den Mai dafür nutzen etwas gleichmäßiger zu leben, denn Inkonsequenz ist anstrengend. Besonders für die eigene Selbstwahrnehmung, denn sich jeden Morgen auf neue Pläne und Gedanken einzustellen raubt Kraft.

Fräulein Wankelmut und ihre Ziele

Als ich letzten Freitag mit meiner BFF in unserer Stammbar mitten in Wuppertal saß, klagte ich ihr mein Leid. Klar, mein Kampf mit mir selbst ist meistens unterhaltsam, selbst für mich, aber irgendwann muss man versuchen anstrengende Charaktereigenschaften zu überwinden. Im Mai will ich versuchen meine Essverhalten konsequent auf die gesunde Schiene zu lenken und meine Vorliebe für Fertigkram ad acta legen. Außerdem muss ich es endlich schaffen dann aufzustehen, wenn der Wecker klingelt – mit diesem Problem kämpfe ich seit meiner Schulzeit, obwohl ich mir jeden Abend vornehme, morgen brav nach dem ersten Klingeln aufzustehen. Alle anderen Pläne die Inkonsequenz zu stürzen, sind nichtige Kleinigkeiten. Zum Beispiel wollte ich mir immer schon angewöhnen, meinen Schlüssel immer an die gleiche Stelle zu legen oder Arbeit nicht immer in der letzten Sekunde zu erledigen. Dafür soll der Mai da sein. Um etwas konsequenter mit mir selbst zu werden. Falls ihr Tipps für die Überlistung alter Marotten habt, immer her damit!

Beauty Skincare

|Skincare| Die besten Seren und Öle für durstige Haut

April 29, 2017

Ich entwickle mich immer mehr zu einem Skincare-Junkie. Morgens und abends klopfe ich diverse Seren, Öle und Cremes in meine Haut ein und atme, nachdem ich mich intensiv meiner Haut gewidmet habe, zufrieden auf. Es gibt kaum ein besseres Gefühl als saubere, sorgsam gepflegte Haut. Für mich gehören hoch konzentrierte Pflegeprodukte einfach dazu und als ich mir vor einigen Wochen die Mühe gemacht habe, alle Seren zusammenzutragen, musste ich kurz schlucken. Ich war mir nicht wirklich darüber bewusst, wie viele Produkte sich in den letzten Jahren angesammelt hatten. Aber anstatt über meinem Beauty-Chaos zu verzweifeln, nutze ich die Vielfalt, um euch verschiedene Produktkategorien und euch meine liebsten Tröpfchen vorzustellen.

Feuchtigkeitsspendend und beruhigend

Meine trockene und oft auch empfindliche Haut kann eigentlich nie genug von feuchtigkeitsspendenden Ölen und Seren bekommen. Besonders abends, kurz bevor ich einschlafe, trage ich gerne eine große Schicht auf, um über Nacht von den reichhaltigen Inhaltsstoffen zu profitieren. Sehr reichhaltig ist das Öl „Flora“ von Sunday Riley, das ich seit einigen Wochen benutze. Russische, bulgarische und türkische Rosen sowie Antioxidantien, nähren die Haut und glätten ihre Oberfläche. Das Schöne an dem Trockenöl ist, dass es schnell einzieht und schon nach kurzer Zeit Ergebnisse zeigt. Wenige Tropfen reichen, um die Haut über Nacht zu pflegen. Etwas leichter und mehr auf schnelle Feuchtigkeitsversorgung ausgerichtet ist das „Hydragenist“ Serum von Lierac. Dieses Serum ist ein Feuchtigkeitshaushalt-Booster und kann super gut morgens, als Frische-Kick, aufgetragen werden. Gleiches gilt für das „Cellularose“ Serum von ByTerry. Rosenzellen und Gänseblümchenextrakt fülle den Feuchtigkeitsspeicher auf, während Blumensäuren mit Peelingeffekt die Zellregeneration für strahlende und ebenmäßige Haut anregen. Diese seidige Gelformel ist kaum auf der Haut zu spüren, aber ich kehre seit vielen Jahren immer wieder zu dem Serum zurück, weil es meiner Haut sichtlich gut tut. 


Verjüngend und glättend

Meiner Meinung nach kann man nicht früh genug mit straffender Gesichtspflege anfangen, die Fältchen und einen müden Teint vorbeugt. Mit Mitte 20 ist die Haut ohnehin erwachsen und braucht die erste Unterstützung. Das „Original Skin“ Serum von Origins bügelt erste Anzeichen von zu viel Stress und zu wenig Schlaf aus. Eine sehr gute Wahl für junge Frauen, die viel arbeiten und einen ersten Schritt in Richtung Anti-Aging machen wollen. Deutlich intensiver ist das „Plantscription“ Lifting Concentrate. Dieses Produkt nutzt die leistungsstarken Anti-Aging-Wirkstoffe Anogeissus und Commiphora, die zusammen dafür sorgen, dass die Haut gestrafft und gefestigt wirkt. Die Haut bekommt einen Teil ihres Volumens zurück. Eine richtige Anti-Aging-Bombe, die für reife, aber eben auch für besonders durstige Haut funktioniert. Die Neuheit von Origins hat mich überzeugt. Allerdings gibt es kein Pflegeprodukt, wovon ich so viel geschwärmt habe, wie von dem „Advanced Night Repair“ Serum von Estee Lauder. Ich trinke dieses Serum quasi, weil ich nicht genug von der glättenden und regulierenden Wirkung bekomme. Nach jeder Anwendung habe ich das Gefühl, dass meine Haut frischer, glatter und glücklicher aussieht. Ich liebe, liebe, liebe dieses Serum und will niemals darauf verzichten. Mittlerweile benutze ich es morgens und abends.


Intelligente Tausendsassa

Die „Advanced Night Repair Recovery Mask-in-Oil“ ist relativ neu auf dem Markt und ist eine Weiterentwicklung meines geliebten Serums von Estee Lauder. Das Öl wirkt so intensiv wie eine Maske und mobilisiert die Schutzmechanismen der Haut, außerdem werden Reparaturprozesse unterstützt. Es enthält unter anderem Omega 3 und Antioxidantien. Die exklusive ChronoluxTM Technologie, für die auch das Advanced Night Repair Serum bekannt ist, unterstützt den natürlichen Synchronisations-Prozess während des Schlafes, der durch irritierte Hautzellen gestört wird. Ich verwende das Serum zwei oder drei mal in der Woche als letzten Schritt meiner Pflegeroutine und erkenne den straffenden, pflegenden und erholsamen Effekt am nächsten Morgen deutlich. Ein intelligentes Produkt, das mich begeistert hat. Zu den intelligenten Pflegeprodukten gehört auch das „Advanced Night Repair“ Öl von Clinique, das ich seit mehreren Jahren benutze. Das Öl stellt sich auf die Bedürfnisse der Haut ein, pflegt und glättet. Durch Inhaltsstoffe, wie Cranberrysamenöl beugt es schädlichen Effekte vor und bekämpft Zeichen der Hautalterung. Ein toller Multitasker ist das Arganöl von Kahina Giving Beauty. Arganöl wirkt sowohl bei trockener als auch bei fettiger Haut regulierend für die Talgproduktion und wirkt sich langfristig auf die Elastizität der Haut aus. Arganöl kann man zusätzlich für die Pflege der Nägel und Haare einsetzen. 

Mode Outfit Reisen

How to survive a City Trip in Style

April 26, 2017

Zum Glück wurde ich vor meinem Flug nach NYC vorgewarnt und ausnahmsweise bin ich den Empfehlungen meines Umfeldes, nämlich nur Turnschuhe mitzunehmen, gefolgt. Wenn man Städte für sich entdeckt, läuft man ja immer überdurchschnittlich viel, aber so schrecklich viel bin ich wahrscheinlich noch nie in meinem Leben gelaufen. Trotzdem habe ich einen Weg gefunden, praktisch hin oder her, in Style durch die Straßen New Yorks zu schlendern und war sehr froh meine Staples für einen entspannten City Trip an Bord zu haben.

My Travel Style

In meiner Jeans habe ich es nur den ersten Tag ausgehalten und habe deswegen den Rest der Reise in Leggings verbracht. Normalerweise bin ich wirklich niemand, der Sportklamotten im Alltag trägt, aber die Wanderungen von Downtown nach Brooklyn und wieder zurück waren ja auch mehr Sport, als Alltag. Sehr sehr praktisch war für die Reise mein Parka. In den großen Seitentaschen kann man die Dinge aufheben, die man ständig braucht, wie Subway-Ticket oder Handy und die Kapuze schützt vor kurzen Regenschauern. Ich kann auch jedem Empfehlen sich für einen intensiven City Break einen Rucksack zu besorgen. Dank meiner Tasche von JOST konnte ich mich mit freien Armen bewegen und habe meinen Rücken gleichmäßig belastet. Dass bequeme, aber trotzdem schöne Sneaker in jede Reisetasche gehören, ist selbstverständlich.

Getragen

Leggings von Nike
Parka von Topshop 
Turnschuhe von Adidas
Rucksack von Jost*
Tshirt von Comme des Garcons 

Literatur

Meine Leseliste für den Frühling 2017

April 24, 2017

Mehr Lesen. Das ist ein Vorhaben, das jeden Monat durch meinen Kopf schwirrt und eigentlich ist das ja auch klar, weil zu viel lesen kann man vermutlich nicht. Meine Leseliste für den Frühling widmet sich den Büchern, die schon seit einer Weile in meinem Bücherregal darauf warten endlich von mir verschlungen und von Ort zu Ort getragen zu werden. Ich glaube Bücher wollen entdeckt werden. Im Frühling kann ich dann endlich wieder an der frischen Luft lesen, während die Blätter an den Bäumen größer werden und die Vögel ihren Nachwuchs großziehen. Eine schöne Zeit des Jahres.

Meine aktuelle Leseliste

„Wie ich mir das Glück vorstelle“ ist der erste Roman von Martin Kordić. Ich habe es im Winter endlich geschafft mir den Roman zu besorgen und ihn dann, in einer relativ schlaflosen Nacht an einem Stück ausgelesen. Diesen traurigen, aber aus meiner Perspektive hoffnungsvollen Roman, lege ich euch für eure Leseliste ans Herz. Die Geschichte von Viktor spielt in einer ruhelosen Zeit, die dem Jungen keine Chance gibt, sich der Konfrontation mit der Wirklichkeit zu entziehen. Die erschütternde Realität, von Krieg, Trennung und Armut gekennzeichnet, fängt Viktor auf seine ganz eigene Art auf. Er führt Listen, schreibt Geschichten und findet ungewöhnliche Wege für die Verarbeitung seines zähen Lebens. Kordić macht Viktors Stimme in kurzen, präzisen Sätzen hörbar, versetzt den Leser in die Lage des machtlosen Kindes und gibt Sprache die Kraft helle, manchmal sogar lächelnde Räume, in einer verwüsteten Lebenswelt zu erwecken. Ein eigenartiges Buch. Aber im wirklich besten Sinne.

„Das mit den Geschichten fängt damit an, dass mir kotzübel ist. Ich bin verliebt.“ 

Mein Vater hat mich am letzten Weihnachtsfest mit vielen, vielen Werken von und über Dylan Thomas versorgt. Hoffentlich nicht, weil Dylan Thomas sich eine lange Zeit seines jungen Erwachsenseins, genau wie ich, der Arbeit bei einer Tageszeitung gewidmet und danach, nicht wie ich, dem Alkohol verfallen ist, sondern wahrscheinlich viel mehr, weil er schöne Dinge geschrieben hat. Neben Essays und Kurzgeschichte auch Liebesbriefe, die ich mir als erstes vorknöpfen werde. Nichts erleichtert den Zugang zu einem neuen Autoren mehr als ausgewählte Liebesbriefe. Die von Dylan Thomas, die selbstverständlich nicht nur an eine einzige Frau gingen und aus den unterschiedlichsten Städten ihren Weg zu ihren Empfängerinnen fanden, sind voller Leidenschaft und Poesie.
„Nach Feierabend“ steht schon viel zu lange ungelesen in meinem Regal. Eigentlich komisch, denn auf dieses Buch habe ich mich lange gefreut. Vermutlich, weil es nichts amüsanteres gibt, als einen Blick in die Privatsphäre von Kollegen, vermeintlich harmlosen Menschen, zu werfen. Der Roman von Kathrin Spoerr und Britta Stuff macht genau das, den Blick hinter die Kulissen, zum Handlungsgegenstand. Es geht um heimliche Leidenschaften, Abgründe und Geheimnisse. Ich freue mich sehr auf dieses Buch.
Ganz neu in meinem Regal ist „Scandinavia Dreaming“, ein Bildband über skandinavische Wohnträume und Designs. Neben dem wirklich gelungenen Layout des Buches und den perfekt gestylten Fotos, gibt die Neuerscheinung Einblicke in Gestaltungsideen und ist deswegen eine große Quelle der Inspiration. Die Fotografien sprechen eine offene und moderne Sprache und bilden die Funktionsweisen skandinavischer Designs ab. Ein haptisch und visuell hochwertiges Buch.
Viele von euch wissen, wie sehr ich Carson McCullers verehre. Sie ist eine der besten Autorinnen, die ich bisher entdeckt habe und es wird höchste Zeit etwas mehr über ihr Leben zu erfahren und sie als Privatperson zu entdecken. „Die Ballade vom Wunderkind Carson McCullers“ ist eine einfühlsame und authentische Zeichnung des Lebens der Schriftstellerin und gibt mir Einblicke in ihre Kindheit, ihre ersten Schreibversuche und ihre kreative Schaffenskraft in New York City. Ich liebe es, Biografien über einen Roman, der ein eigenes Kunstwerk für sich ist, zu entdecken. Ich lesen dann also über die Kunst einer Künstlerin in einem anderen Kunstwerk. Ganz wunderbar und sehr, sehr lehrreich – wenn man sich für Carson McCullers und ihr Leben interessiert.

Leseliste

„Wie ich mir das Glück vorstelle“ von Martin Kordić, Hanser Verlag
„Die Liebesbriefe“ von Dylan Thomas, Fischer Verlag

„Nach Feierabend“ von Kathrin Spoerr und Britta Stuff, Dumont Buchverlag 
„Scandinavia Dreaming“, gestalten Verlag*
„Die Ballade vom Wunderkind Carson McCullers“ von Barbara Landes, ebersbach & simon Verlag

Beauty Mode

My April Wishlist & Moodboard

April 23, 2017

Eigentlich hätte ich mich schon wundern müssen, als ich mir meine Nägel am Anfang der Woche in einem Fliederton angepinselt habe. Ziemlich unnatürlich für mich, aber jeden Frühling ein klares Zeichen dafür, dass ich bereit für mehr Sonnenschein, mehr Spaß und Abwechslung bin. Ich habe das starke Bedürfnis meinen sehr klassischen Kleiderschrank mit ein paar auffälligeren Teilen aufzumischen, meine Komfort-Zone, zumindest ab und an, zu verlassen und meinen Stil mit ein paar anderen Farben und Schnitten zu erweitern.
Mein Moodboard für diesen Monat zeigt eine deutliche Rosé-Schwäche und meine neu entfachte Liebe für zarte Töne und für frisches Make-up in Koralltönen. An den Füßen trage ich diesen Monat meine pinken Mules, die ich mir schon letztes Jahr gekauft habe und träume darüber hinaus von riesigen Plateau-Schuhen, die meine alltäglichen Jeans-Looks in andere Sphären treiben könnten. Ganz verrückt bin ich außerdem nach ein paar neuen, aber leider sehr kostspieligen Taschenmodellen. Die Suche nach einem perfekten Badeanzug hoffe ich bis zum Sommerurlaub abgeschlossen zu haben.

My Wishlist

Ganni überrascht mich immer wieder mit wunderschönen neuen Prints und auch diesen Frühling bin ich den Designs des Labels verfallen. Der Blumenprint auf grünem Grund lacht mich breit an und wer weiss, vielleicht betrachte ich gerade den Badeanzug meines Sommers.
Nicht neu, aber dafür sehr beständig, steht die Pochette Metis von Louis Vuitton auf meiner Wunschliste. Ich habe mich bereits vor Jahren in die praktische Umhängetasche verliebt und betrachte sie mittlerweile täglich im Internet und stelle sie mir in Kombination mit meiner Garderobe vor. Ein sehr zeitloses und alltagstaugliches Accessoire in der idealen Größe. Ich könnte mir gut vorstellen diese Tasche im Laufe des Jahres zu kaufen – vielleicht sogar Second Hand, wenn ich Glück habe. Ganz anders, aber mindestens genauso schön ist die große Tote von Mansur Gavriel in dem Bonbon-Rosa. Die Entwürfe von Mansur Gavriel sind gradlinig, ein bisschen futuristisch und absolut luxuriös. Neben Form und Material hat es mir die Farbe der „Lady“ Tote angetan.
Wie bereits in meinem Moodboard angedeutet, träume ich momentan von den „Elyse“ Plateau-Schuhen von Stella McCartney. Diese auffälligen Schuhe gibt es schon relativ lange und bereits in den vergangenen Jahren habe ich immer wieder mit ihnen geliebäugelt. Zu Jeans und Trenchcoat stelle ich sie mir fabelhaft vor. Meine Zuneigung zu den Schuhen spitzte sich letzte Woche zu, als ich in New York durch Bergdorf Goodman schlenderte, und sie perfekt ausgeleuchtet betrachten konnte. 700 Euro für ein paar ausgefallene Schuhe à la David Bowie sind aber definitiv zu viel, aber mein Kampfgeist ist geweckt und ich mache mich auf die Suche nach einem grandiosen Elyse-Second-Hand-Fund. Wish me luck!
Etwas erschwinglicher sind die Produkte von Lilah B., einer umweltbewussten Beautymarke. Auch hier hat das Design den ersten Schritt auf mich zu gemacht und ich bin sehr gespannt darauf die Produkte in den nächsten Monaten zu entdecken.

My April Wishlist

Badeanzug von Ganni
Pochette Metis von Louis Vuitton
Plateau-Schuhe von Stella McCartney
Mansur Gavriel Tote
Lip Balm von Lilah B. 

Beauty Make-up

Pure Color Love Lipsticks von Estée Lauder

April 21, 2017

Wenn ich mich für einen Teil meins Make-ups entscheiden müsste, würde ich mich immer für Lippenstifte entscheiden. Die machen auch den größten Teil meiner Make-up Sammlung aus und deswegen habe ich mich sehr darauf gefreut die neuen Pure Color Love Lipsticks von Estée Lauder auszuprobieren, die in 30 neuen Farben Anfang April auf den Markt gekommen sind.
Auffällig schön ist natürlich das luxuriöse Produktdesign, das die Lippenstifte zu eleganten Begleitern, sich aber auch wunderbar auf meiner Kommode macht. Zu der Produktserie gehören vier verschiedene Finishes, die von matt zu glänzend reichen und sehr gut kombiniert werden können. Ich bin momentan total auf Frühling eingestellt und kombiniere zu meinen fliederfarbenen Nägeln gerne einen Hauch blauen Eyeliner und einen kräftigen Lippenstift. Stimmt, für mich wirklich ungewöhnlich. Umso mehr habe ich mich in das knallige Fuchsia „Shock & Awe“ verliebt. Diese Farbe gleitet ganz cremig auf die Lippen, hält super gut und lässt sich leicht nachziehen.
Zweite Lieblingsfarbe ist das warme Nude „Crazy Beautiful“. Ich freue mich immer ein schönes Nude zu finden, das zu meiner hellen Haut und meinen rotblonden Haaren passt, denn bei diesem Hauttyp gestaltet sich die Suche nach einem natürlichen Ton schon mal schwierig.

Pluspunkte der Pure Color Love Lipsticks

Neben einer riesigen Farbauswahl, außergewöhnlichen Finishes und atemberaubend schönem Verpackungsdesign punkten die neuen Lippenstifte von Estee Lauder zusätzlich mit hochwertigen Inhaltsstoffen, wie Ölen aus Granatapfel, Mango und Asai-Beere. Dank dieser Inhaltsstoffe bleiben die Lippenstifte lange cremig, trocknen nicht aus und schonen unsere Lippen. Sehr angenehm ist außerdem der leichte Vanilleduft.

Pure Color Love Lipsticks von Estee Lauder *
aufgetragen: „Shock & Awe“ und „Crazy Beautiful“ 

Leben Reisen

|Travelguide| What to do in NYC + VLOG

April 19, 2017

Eine Woche in New York City reicht natürlich längst nicht aus, um alle Facetten dieser verrückten Stadt zu begreifen, aber für einen ersten Eindruck genügt die Zeit. Wir haben wahnsinnig viel gesehen und ich habe versucht mir die schönsten Aktivitäten für euch zu merken, um sie hier auf meinem Blog zu konservieren. Vielleicht rufe ich diesen Beitrag in einiger Zeit selber erneut auf, wenn es ein zweites Mal nach NYC geht. Wer weiss, wer weiss.
Ich versuche mich in diesem Beitrag auf die Erlebnisse zu beschränken, die mir selber am meisten Freude bereitet haben und die ich selber erlebt habe. Falls ihr weitere Empfehlungen für die erste Amerika-Reise habt, teilt sie uns doch allen in den Kommentaren mit. Was wir genau in NYC gemacht haben, könnt ihr euch übrigens auch in meinem Vlog ansehen, der seit gestern auf meinem YouTube-Kanal bereit steht.

Upper East Side

Die Upper East Side kennen wir alle aus Gossip Girl. Hier wohnen reiche Menschen mit einer Schwäche für perfekt gestylte Hunde, eigene Hausmädchen und Privatschulen. Dementsprechend poliert ist dieses Viertel von NYC und steht damit im großen Kontrast zu dem Rest der Stadt, der meist laut und dreckig ist. Auf der Upper East Side kann man aber nicht nur gut wohnen, sondern auch durch Museen schlendern und sich Zugang zu einem schönen Teil des Central Park verschaffen.
Neben dem Metropolitan Museum of Art, eines der größten Museen Amerikas, steht auf der Upper East Side das Solomon R. Guggenheim Museum, das 1939 für Moderne Kunst ins Leben gerufen wurde. Wem die Zeit fehlt sich die Sammlung des Museums anzugucken, sollte auf jeden Fall die außergewöhnliche Architektur des Museums bestaunen. Direkt gegenüber des Museums stehen Parkbänke unter einer Baumallee, die ein perfekter Platz für eine Pause sind. Hinsetzen, gucken und genießen.
Wer sich ein bisschen die Beine vertreten und einen Blick auf den größten See des Central Parks werfen möchte, kann gegenüber des Guggenheims in den Park gehen und an dem ruhigen Ufer, mit Blick auf die Skyline von Manhattan, entlanglaufen.

Little Italy & Chinatown

In der unteren Hälfte der Stadt stoßen unterschiedliche Kulturen aneinander. Italien und China liegen nur ein paar Gehminuten voneinander entfernt und entführen einen, mitten in New York, in internationale Sphären. In diesem Teil der Stadt liegt auch der Showroom von Glossier – eine wichtige Adresse für alle Beauty-Liebhaber wie mich. Ansonsten sollte man sich meiner Meinung nach relativ ziellos durch diese bunten Viertel treiben und sich von den vielen kulinarischen Angeboten verführen lassen. Ganz entzückend ist die Mulberry Street, die Italien und China miteinander verbindet und aus gutem Grund zum Gegenstand vieler poetischer Werke, unter anderem von Billy Joel, geworden ist. Die Straße blüht im Frühling auf, war früher ein beliebter Aufenthaltsort von Frank Sinatra und gibt einem die Möglichkeit, die beste Pizza der Stadt zu probieren.
Chinatown ist für diejenigen ein Paradies, die bunte Fächer oder Lampions kaufen oder in einem realitätsnahen, chinesischem Supermarkt einkaufen gehen wollen. Die Atmosphäre ist bunt und zeigt einem New York City von einer ganz neuen Seite. Am besten kann man sich das Viertel von der U-Bahn-Haltestelle „Canal Street“ erschließen.

Downtown

Direkt neben der Wallstreet wird man von dem 9/11 Memorial und dem neuen One World Trade Center überwältigt. Mir sind an diesem Ort, ganz unvorbereitet die Tränen in die Augen geschossen, weil dieser Platz immer noch, auch 16 Jahre nach dem Terroranschlag, eine wahnsinnige Trauer und Fassungslosigkeit ausstrahlt. Sich die Zeit zu nehmen auf einem der Steine still zu sitzen und über die vielen Opfer und die schrecklichen Taten der letzten Jahrzehnte nachzudenken, tut gut und bringt uns zwischen den vielen Hupen und Menschen zu dem Kern des Lebens zurück.
Downtown kann man auch auf die Staten Island Ferry aufsteigen, die in der Woche im 15 Minuten Tackt von Ufer zu Ufer fährt. Auf diesem Weg bekommt man kostenfrei einen Blick auf Manhattan und kann sich die Insel mit Abstand angucken. Empfehlenswert ist natürlich auch der Gang über die Brooklyn Bridge.

West Village & Soho

Wer kleine Cafés, individuelle Geschäfte und romantische Straßen liebt, wird im Village und in Soho glücklich. Die rostroten Straßen, die wir alle aus Sex and the City kennen, sind in Wirklichkeit noch schöner und strahlen Wärme und Wohnlichkeit aus. Wer an Carries Apartment vorbei schlendern möchte, sollte sich die Perry Street merken, aber auch die Bleecker Street, denn diese Straße gehört wohl zu den schönsten der Stadt. Geschäfte und Cafés reihen sich aneinander, die Stimmung ist positiv und beinahe kleinstädtisch. An der Ecke zur Perry Street kann man sich dort einen Cupcake kaufen, wo Carrie und Miranda über das Verliebtsein philosophierten. Die historische Filiale der Patisserie ist unter einer blauen Markise versteckt und bringt tatsächlich die besten Süßigkeiten Manhattans hervor.
Soho ist der beste Ort, um Geld loszuwerden. In alten Gebäuden haben Designer ihre Plätze für aufregende Store-Konzepte gefunden und machen das Viertel zu einem multikulturellen Ort, der vor Charme sprüht. Ich empfehle einen Besuch bei Lululemon und Mansur Gavriel. Beide Geschäfte liegen an der Wooster Street und transportieren Qualität und Design. Wer schon mal in Soho ist, kann direkt eine Runde durch den Meatpacking District drehen.

Midtown

In der Mitte von Manhattan kann man kaum still stehen, so viel gibt es zu sehen. Trotzdem sollte man sich die Zeit nehmen, um in dem Gewimmel zu verweilen, um das Treiben zu beobachten und in sich aufzunehmen. Der Times Square ist zwar um jede Uhrzeit schrecklich voll, aber selbstverständlich einen Besuch wert, gleiches gilt für die High Line. Auf der alten Güterzugtrasse kann man schön spazieren gehen und die Stadt aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen.
Um den Blickwinkel geht es auch im Museum of Modern Art. Das MoMa hat es mir ermöglicht mein Lieblingsbild, die „No 10“ von Marc Rothko zu betrachten und viele weitere Kunstwerke und Designklassiker zu erleben. Spektakulär gut sind außerdem die Shops des Museums. Wunderschöne Orte in Midtown sind außerdem der Bryant Park und der Herald Square. An beiden Adressen kann man verweilen und kleine grüne Inseln zwischen den vielen Wolkenkratzern genießen. Am besten organisiert man sich ein typisch amerikanisches Essen und verspeist es in einem der Parks.