Mode

Die schönsten Looks für den Frühling

März 22, 2017

Diese Woche war er also endlich da, der offizielle Frühlingsanfang. Ich bin so froh, dass es bald wieder wärmer und sonniger wird und ich endlich ohne dicken Mantel vor die Tür kann. Obwohl ich den Winter, kleidungstechnisch, mag ist Frühling immer wieder das Erwachen besserer Laune, freundlicher Kleidung und spektakulären Sonnenbrillen. Weil ich in den nächsten Wochen sicherlich einige Teile für meine diesjährige Frühlingsgarderobe shoppen werde, habe ich euch heute meine liebsten Trends zusammengestellt. Zur Inspiration und zum Nachkaufen.

Maritimer Minimalismus

Jeden Sommer aufs neue, und daran wird sich wohl auch nichts mehr ändern, verliebe ich mich in minimalistische Looks aus Leinen und fließenden Stoffen, die wunderbar in die Hamptons passen würden. Weite Hemden, weisse Turnschuhe, luxuriöse Taschen und mondäne Sonnenbrillen. Das alles liebe ich und diesen Frühling kommt das alles, etwas besser und eleganter, zurück. An besonders heißen Tagen kann man die 7/8 Jose dann gegen luftige Shorts und die Turnschuhe gegen Sandalen austauschen. 

Gestreifte Bluse / Turnschuhe / Leinen Shorts / Faye Bag / Sonnenbrille

Rote Akzente

Ich freue mich wahnsinnig über die momentane Rot-Euphorie. Die Farbe macht den Frühling noch ein bisschen glücklicher und verspielter. Ich mag Rot am liebsten in Kombination mit Jeans, kann mir mittlerweile aber auch Komplettlooks vorstellen. Und diese Mules von YSL? Traumhaft.
Neben den Teilen, die ich euch heute zeige, habe ich auch eine Tasche im Blick, die ganz neu auf den Markt kommt und meine Sehnsucht nach einer kleinen roten Umhängetasche erfüllen könnte. Dazu gibt es dann aber mehr an anderer Stelle. 

Briefumschlag Tasche  /  Rote Bluse / Mules / Tshirt / Kleid 

Verspielt in Jeans

Dass ich Jeans für mich entdeckt habe, ist ja kein Geheimnis mehr, aber relativ neu ist meine Liebe für verspielte Jeanslooks in Kombination mit sonnigem Gelb. Zu ausgefransten Jeans eine verspielte Rüschenbluse zu kombinieren, ist einfach wunderbar frisch und passt perfekt in den Frühling. Schockverliebt habe ich mich außerdem in die gelbe Tasche von APC und die geblümten Gucci Slipper, die vielleicht etwas zu „Mädchen“ für mich sind aber zusammen mit Boyfriend-Jeans super funktionieren würden. 

Cropped Jeans / Gelbe Tasche / Jeansjacke / Slipper 

Leben

|on my mind| Mein digitaler Fußabdruck

März 20, 2017

Knapp 30 000 Tweets, mehr als 2 000 Bilder auf Instagram und unzählige, teils sehr persönliche Beiträge auf meinem Blog. Das ist alles nur ein Bruchteil meines digitalen Fußabdrucks, denn meinen ersten Abdruck habe ich irgendwann, mit zehn oder elf Jahren hinterlassen, als ich einen virtuellen Reiterhof gegründet und dort meiner Leidenschaft für gutmütige Vierbeiner gefrönt habe. Einige Jahre später, so mit 16, folgten soziale Plattformen, um sich mit Gleichaltrigen zu vernetzen und mein erster Tweet ließ auch nicht lange auf sich warten. Danach saßen meine BFF und ich kichernd über unseren BlackBerrys und zwitscherten, ganz unbedarft, unsere privaten Gedanken in diese Datenblase, die wir Internet nennen.
Meinen Blog habe ich relativ spät, in dem Sommer nach dem Abitur, gestartet und in den letzten Jahren sehr viel im Umgang mit Internet und Privatsphäre gelernt. Zu den Dingen, die ich selber ins Netz stelle, kommen dann noch die Sachen, die ich beruflich produziere. Artikel und Bilder, die von Dritten veröffentlicht werden, aber meinen Namen tragen. Kurz: Mein digitaler Fußabdruck ist riesig. Müsste ich Schuhe für ihn kaufen, würde ich wahrscheinlich in der Abteilung für Übergrößen landen. Aber das ist doch ok, oder?

Mein digitaler Fußabdruck als Damoklesschwert

Die griechische Mythologie lehrt uns, dass es drohende unabwendbare Gefahren gibt, die und zu jeder Zeit überfallen können. Diese Gefahren sind bei jedem Menschen andere und meistens, so wie in meinem Fall, haben wir sie selbst heraufbeschworen. Die vielen Informationen, die ich im Laufe der letzten zehn Jahre über mich im Internet preis gegeben habe, sind alle noch da. Zwar nicht sichtbar, aber gelöscht wird ja bekanntlich nichts.
Zu diesen Informationen gehören politisch nicht korrekte Äußerungen oder Bilder, auf denen ich blöd aussehe. Kanzlerin kann ich nicht mehr werden. Zwar gibt es nichts, was mir wirklich peinlich oder beschämend ist, aber was ist mit den anderen Menschen? Potentielle Arbeitgeber finden meinen Blog vielleicht nicht gut, mögen nicht, wie ich mich auf Twitter inszeniere und haben keine Lust, dass sie in irgendeiner Form auf meinem Instagram-Profil auftauchen. Mein digitaler Fußabdruck wird dann zu einem Problem, wenn er mir zukunftsweisende Optionen versperrt, wenn Menschen sich ein Bild über mich machen, obwohl sie mich noch nie persönlich getroffen haben oder wenn Wildfremde wissen, was ich beruflich mache, was mich begeistert und wo ich zu Hause bin. Diese Gefahren habe ich natürlich, zumindest als ich meinen jugendlichen Leichtsinn hinter mir ließ, einkalkuliert und bin mir diesen Aspekten Tag für Tag bewusst.
Das ist wohl auch das Wichtigsten, wenn es um dieses Schwert über uns geht: Man muss sich seiner Anwesenheit bewusst sein, es einschätzen können und daran denken es nicht unnötig zu provozieren.

Mein digitaler Fußabdruck als Referenz

Es gibt zwar auch Gegner von großer Internet-Affinität, aber viel öfter war mein Blog mir eine Hilfe. Je nach Ausschreibung ist mein digitaler Fußabdruck eine wichtige Referenz von mir, die mein textliches und bildliches Verständnis sowie meine Fähigkeit eine eigene, kleine Redaktion zu leiten belegt. Auftraggeber mit digitalem Verständnis und Weitblick erkennen die Kostbarkeit dieser Online-Erfahrung und freuen sich über die Zeit, die man online verbringt. Es gibt sogar Menschen, die von diesem Erfahrungsschatz lernen wollen und Blogger nach Rat bezüglich ihrer Onlinepräsenz fragen.
Neben der klassischen Referenz, die man im Lebenslauf oder in Vorstellungsgesprächen thematisiert, verbindet dich die digitale Welt mit den Leuten, die deine Interessen und Ansichten teilen, die dir ähnlich sind und mit denen du, ganz egal ob beruflich oder privat, zusammenpasst. Ich habe unzählige Kontakte über das Internet geknüpft, die dann Realität geworden sind. Es sind Freundschaften entstanden, die ich nie wieder hergeben möchte. Die positiven Seiten meines digitalen Fußabdrucks überwiegen die Nachteile bei weitem und ich bereue keinen einzigen Snap, keinen Post und keinen Tweet. Naja, vielleicht diesen einen, in dem ich über jemanden gewettert habe und das wiederum zu einem wutentbrannten Anruf bei einem meiner Redakteure führte. Aber den auch nur ein kleines bisschen.

Mein digitaler Fußabdruck als persönliche Erinnerung

Mal ganz von dem beruflichen Mehrwert abgesehen, ist das Internet für mich ein wichtiges Instrument, um mein eigenes Leben zu konservieren, mich an Ereignisse aus meinem Alltag zu erinnern und meine Entwicklung in Wort und Bild festzuhalten. Ich freue mich über die markanten Eckpunkte, die ich alle mit euch geteilt habe und über die Erinnerungen, die ich erst durch meinen digitalen Fußabdruck sammeln durfte. Es hat sich so viel ergeben, das ich ohne Internet nicht erfahren hätte. Deswegen bin ich froh über diese vielen Treffer bei Google & Co.

Beauty Mode

My March Wishlist & Moodboard

März 19, 2017

Mein Moodboard verrät es euch schon. Ich liebe lässige Frauen in blauen Jeans und Turnschuhen, die ihre Lieblingstasche in der einen und ein kühles Bier in der anderen Hand tragen. Eine Mischung aus Designer, Second Hand und Streetstyle ist mir eben immer noch am liebsten.
Um diesen coolen Amazonen ein bisschen näher zu kommen, habe ich euch für heute meine aktuelle Wishlist zusammengestellt, die all meine momentanen materiellen Träume abdeckt: Etwas blaues, etwas cooles, etwas luxuriöses, etwas weibliches.

My current Wishlist

Ganz weit oben auf meiner Wunschliste steht das Haaröl von Negin Mirsalehi. Ihre Marke „Gisou“ ist in den letzten Wochen ziemlich durch die Decke gegangen und hat auch meine Aufmerksamkeit erregt. Zu gerne würde ich das Haaröl, angereichert mit Honig, testen, um meine Haare vielleicht noch ein bisschen glänzender zu machen.
Neben diesem einen Beauty-Wunsch liebäugle ich mit sportlichen Fashion-Favoriten, wie gerade geschnittenen Jeans, einem weissen Comme des Garcons Shirt (huch, schon gekauft) und nostalgischen Forrest Gump Schuhen, die mich dank ihrer Form und Farbe stark an den größten Kinohelden unserer Zeit erinnern. Diese ganzen sportlichen Teile würde ich dann am liebsten mit einem filigranen BH von La Perla kombinieren. Chic Tomboy Vibes!

Honey Hair Oil 

Nike Classic Cortez

Cropped Jeans 

Souple Triangel BH

Comme des Garcons Play Shirt 

Leben Reisen

Meine Zeit im Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

März 17, 2017

Diese Woche war ich beruflich zwei Tage in Hamburg. Pünktlich zum Frühlingserwachen zeigte sich die Hafenstadt von der schönsten und sonnigsten Seite und ich hatte wunderbare Stunden, irgendwo zwischen Deadlines und Zukunftsplänen. Gewohnt habe ich im Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg, das mich absolut überwältigt und mich für etwas mehr als 24 Stunden zur Prinzessin auf der Erbse gemacht hat.
Auf der Zugfahrt Richtung Norden habe ich ein Buch über das Leben und Werk von Pina Bausch gelesen, Musik gehört und Ewigkeiten aus dem Fenster geguckt. Zugfahren kann so schön sein, denn man ist schlecht zu erreichen, kann sich ungelesenen Büchern widmen (das Buch über Pina stand seit Weihnachten 2012 in meinem Regal) und ohne schlechtes Gewissen mitten am Tag ein Nickerchen abhalten. Ach.

Hotel Vier Jahreszeiten – familiäre Perfektion & viel Nostalgie

In den letzten Jahren habe ich viele tolle Hotels und Privatunterkünfte in Europa kennengelernt. Teils privat, teils beruflich konnte ich einige Eindrücke sammeln und in so manchen überdimensional großen Betten schlafen. Als ich Dienstagmittag vor dem Hotel Vier Jahreszeiten ankam, wurde mir schnell klar, dass dieses Hotel in einer anderen Liga spielt: Mein Koffer wurde mir direkt am Taxi, frisch aus dem Kofferraum, aus der Hand genommen, die Rezeption beglückte mich mit einem Zimmer-Upgrade, bestellte mir die Tageszeitung meiner Wahl und notierte sich meine Weckrufzeit. Soweit so gut.
Mein Zimmer, ein Paradies aus weichem Teppichboden, schweren Vorhängen und raschelnder Bettwäsche, ist in der Kategorie „wahr gewordener Mädchentraum“ einzustufen und als ich mich gerade an den Anblick des pompösen Raums gewöhnt hatte, wurde auch schon mein Gepäck geliefert. Perfektes Timing. Diese berühmte familiäre Atmosphäre, die dem Hotel an der Binnenalster nachgesagt wird, existiert tatsächlich. Obwohl alles poliert und luxuriös ist, kommt das Zwischenmenschliche nicht zu kurz. Die Mitarbeiter waren aufrichtig freundlich, aber auch für einen lockeren Spruch offen und einfach ziemlich unkompliziert.


Obwohl ich den ganzen Tag in meinen bequemen Turnschuhen unterwegs war, bin ich Dienstagabend todmüde in meinem Zimmer angekommen. Das befand sich zu diesem Zeitpunkt schon im Schlafmodus. Das Bett aufgeschlagen, die Bademäntel angewärmt, die Puschen am richtigen Fleck aufgestellt. Purer Luxus, an den ich mich ehrlich gesagt nur schwer gewöhnen kann – auch wenn es nur für eine Nacht ist. Ich bin einfach daran gewöhnt mein Bett selber aufzuschlagen. Trotzdem war der Service toll!
Nach einer kurzen Erholung habe ich mich an die Hotelbar gesetzt. Das mache ich immer so, wenn ich neu in einem Hotel bin, denn es gibt keinen besseren Weg das Personal und den Geist eines Hotels kennenzulernen. Die Bar des Vier Jahreszeiten ist fabelhaft! Ich, als riesiger Fan von den Fünfzigern, konnte mein Glück nicht fassen, als „Moon River“ aus den Lautsprechern drang, ich die Aschenbecher und die kleinen Bar-Lämpchen erblickte. An dieser Bar kann man Stunden verbringen und die ganze Realität vergessen. Überwältigend stilvoll. Und wenn mich eins begeistert, dann sind es nostalgische Bars mit freundlichen Kellnern. Genau dort, an dieser Bar habe ich also meinen Dienstagabend verbracht. Nüsschen knabbern, Cosmopolitan trinken und mit den wechselnden Sitznachbarn über Politik und maßgeschneiderte Anzügen philosophieren.
Solche Erfahrungen, diese nächtlichen Zeitreisen zurück in die Ära von Audrey, Marilyn und Truman machen diese Sternehotels aus. Wer nicht im Vier Jahreszeiten schläft, sollte wenigstens in der Bar vorbei gucken, um ein paar sorglose Stunden unter den Klängen von Henry Mancini zu verbringen.

 

Mode

Outfit: Vintage Escada Mantel & Celine Belt Bag

März 15, 2017

Solange ich diesen Blog schreibe, predige ich bei Mode auf Nachhaltigkeit und Qualität zu setzen. Das predige ich nicht euch, sondern in erster Linie mir selber, um mich immer wieder daran zu erinnern, dass es sich lohnt in hochwertige Kleidungsstücke und Accessoires zu investieren. Sie begleiten uns ewig, werden vielleicht zu Erbstücken oder zu Wegbegleitern unseres Lebens. Das neueste Qualitätsteil in meinem Kleiderschrank ist so ein Erbstück. Der alte Mantel von Escada hat mein Herz im Sturm erobert.

Qualität weitergeben

In meiner Familie gibt es viele Frauen, die genauso denken wie ich und Mitschuld an meinem Modegeschmack tragen. An erster Stelle steht meine Mama, aber auch meine Oma hat mir eine riesige Portion Modeleidenschaft vererbt. Gleiches gilt für meine Tante, die eines ihrer schönsten Stücke vor einigen Wochen an mich weitergegeben hat. Der graue Mantel von Escada ist mir zwar an Schultern und Armen etwas zu groß, aber trotzdem liebe ich ihn schon jetzt abgöttisch. Ich freue mich so sehr über diese Weitergabe, weil ich aus erster Hand weiss, welche Geschichte hinter dem Stück steckt, wer ihn vor mir getragen hat und aus welchem Jahr er stammt. Wow!
Genau das, was meine Tante für mich getan hat, habe ich auch mit meinen Taschen und Mäntel vor. Eines Tages, wenn meine eigenen Kinder groß sind oder ich Enkelkinder habe, will ich ihnen, nach und nach, meine Herzensstücke vererben und ihnen eine Freude machen. Das ist Mode nämlich für mich: Robuste Zeitzeugen und Repräsentanten eines Lebens.

Getragen

Langer Mantel von Escada 
„Belt Bag“ von Celine
Jeans von H&M 
Boots von Clarks 
Sonnenbrille von Celine 

Leben

|Current Crush| Loyle Carner

März 13, 2017

Ich habe mir noch nie ein Bandshirt oder irgendwas in dieser Richtung gekauft, aber bei Loyle konnte ich einfach nicht anders. Ich habe den Rapper aus England irgendwann letztes Jahr entdeckt und seine Musik damals Tag und Nacht auf Soundcloud gehört. Sein britischer Akzent, seine Texte, der Rhythmus und die Beats haben mich sofort begeistert und ihn für mich zu dem Künstler des Jahres gemacht. Ohne Zweifel.
Der heutige Beitrag ist der Auftakt einer weiteren neuen Rubrik auf „Rothaariges“, von denen es diesen Monat einige geben wird. Einmal im Monat, immer montags, stelle ich euch einen „Current Crush“ von mir vor. Das sind Menschen, die mich begeistern, inspirieren und mich durch und durch mit ihrer Arbeit oder Persönlichkeit überzeugt haben. Ich hoffe ich kann euch in dieser Kategorie auf Menschen aufmerksam machen, die euren Alltag genauso bereichern könnten und meine Begeisterung mit euch teilen.

Loyle Carner und seine Eloquenz

Eloquent sind die meisten guten Rapper. Sie können nicht nur texten, sondern setzen sich für ihren künstlerischen Prozess mit sich selbst und ihrer Umwelt auseinander. Das macht dynamisch, schlagfertig und überlegen. Loyle Carner, so beurteile ich das zumindest, hat diese Eigenschaften alle gepachtet, aber das macht ihn und seine Eloquenz nicht aus. Man hört ihm gerne zu, weil seine Worte nicht nur klug, sondern wahr sind und von Herzen kommen. In allem schwingt Freude mit. Als ich ihn vor zwei Wochen in einem Kölner Club gesehen habe, war ich restlos überzeugt. Er ist ein Publikumsmagnet, weil er so offen, freundlich und herzlich ist. Sein Lachen ist authentisch, seine Dankbarkeit aufrichtig und die Beziehung zu seinen Freunden und seiner Crew menschlich. Diese Aura überträgt er mittlerweile rasend schnell und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis der fußballbegeisterte Junge mit dem großen Herz die Musikszene ganzheitlich erobern wird.
Das Bühnenbild zu seiner aktuellen Tour ist eine Hommage an seine Familie. Mit Hund, Nachbarn, Freunden, Bruder und Mutter steht er in einem Garten irgendwo in England und strahlt in die Kamera. Egal, wo Loyle auf die Bühne tritt – er hat seine Familie im Rücken und ein Shirt seines Vaters auf der Schulter. Die enge Beziehung zu seiner Mutter wird nicht nur in dem Song „Florence“ deutlich, der aus dem Wunsch nach einer kleinen Schwester entstanden ist, sondern auch am Ende seines aktuellen Albums „Yesterday’s Gone“. Die ruhige Stimme seiner Mutter erzählt dann von dem kleinen Loyle, der schon als Kind geschrieben hat und nicht still sitzen konnte. Aus ihr spricht so viel Stolz und Liebe und dass diese Liebeserklärung an ihren Sohn Teil seines Albums geworden ist, bringt uns so viel über den talentierten Rapper bei. Er ist ein Familienmensch voller Emotionen, immer kreativ und daran interessiert, stets das Beste aus sich herauszuholen. Wer HipHop mag, auf englischen Akzent steht, jazzlastige Beats zu schätzen weiss und Souleinflüsse feiert, wird seine Musik lieben. Versprochen.
Seine erste EP „A Little Late“ könnt ihr euch kostenlos herunterladen, um dann bitte das neue Album zu kaufen, um einen jungen Künstler zu unterstützen. Viel Spaß beim Hören!

Beauty

|Soleil Summer 2017| Sommerpläne mit Tom Ford

März 10, 2017

Die Beautyindustrie ist mir immer einen Schritt voraus. Das gilt auch, wenn es um die Sommerplanung geht, denn während Tom Ford mich schon wieder mit einer perfekten „Soleil Summer Collection“ überzeugt, habe ich mir noch gar keine Gedanken über den Sommer gemacht. Fest steht aber, dass ich verreisen, Meeresluft einatmen und viel Wassermelone essen möchte. Ich will an unseren vertrauten Ort an der Küste zurückkehren und neue Orte entdecken, die im Sommer noch schöner sind. Wie wäre es mit Schweden? Oder doch Italien?
Die vergangene Woche habe ich aber wenigstens dafür genutzt, wenn ich schon mit meiner Urlaubsplanung hinterher hinke, um die neuen Produkte von Tom Ford auszutesten und mein alltägliches Make-up schon jetzt auf Sommerzeit umzustellen. Mehr Bronzer, mehr Glow, weniger Foundation.

Tom Ford Soleil Summer 2017

Die besten und luxuriösesten Bronzer findet man bei Tom Ford. Die riesigen Kompaktpuder sorgen mit goldglänzenden Pigmenten für Schimmer und werden mit einem locker gebundenen Pinsel aufgetragen. Ich habe mich Hals über Kopf in den Reisepinsel aus der diesjährigen Soleil Kollektion verliebt, der so wunderbar in meine Handtasche passt und mit dem ich bereits jetzt viele Momente verbinde. Der Pinsel wird ein optimaler Begleiter für meine diesjährigen Reisen!
Eins der besten Produkte aus der Kollektion ist außerdem das „Sheer Highlighting Duo“, das nicht nur auf den Wangenknochen, sondern auch auf den Augenlidern schön aussieht. Die warmen Kupfertöne reflektieren das Licht und machen unseren Look vitaler und lebendiger. Gleiches gilt für den „Skin Illuminator“, den man unter der Foundation auftragen oder ganz alleine, ohne weitere Baseprodukte, benutzen kann. Ich gehe mit Highlightern zwar immer sparsam um, freue mich im Frühling und Sommer aber täglich über die extra Portion Glow.
Sehr positiv überrascht bin ich von dem limitierten Lip Balm im Mini-Format, der die Lippen mit Feuchtigkeit und Glanz versorgt. Neben der tollen Formulierung gefällt mir das Konzept hinter der Lippenpflege. Von außen gibt es absolut keinen Unterschied zu den anderen Tom Ford Lippenstiften und deswegen ist Lip Balm diesen Sommer genau so elegant, wie ein Lippenstift.
Wer nicht nur nach Sommer aussehen, sondern auch danach duften will, sollte an „Soleil Blanc“ schnuppern. Das Parfüm gibt es auch als etwas leichteres Bodyspray und verzaubert mich jedes Jahr aufs Neue mit seinem warmen sommerlichen Noten von Kokosmilch, Pistazie und Kardamom.
Wie erwartet hat Tom Ford Beauty auch 2017 mein Verlangen nach luxuriösen Beautyprodukten für den Sommer gestillt. Das Verpackungsdesign, schwer und elegant, die Produkte, vibrierend und cremig, werden mich an Strände und Seen begleitet – egal wohin die Reise dieses Jahr geht.

Gezeigte Produkte

Sheer Highlighting Duo *
Soleil Bronzing Brush *
Lip Balm *
Cream & Powder Eye Duo *
Skin Illuminator *
alles von Tom Ford Beauty 

Mode

Outfit: Radley London Love & Lunch

März 8, 2017

Wenn Accessoires schön und praktisch sind, katapultieren sie sich mich Lichtgeschwindigkeit in mein pochendes Modeherz und werden zum ständigen Begleiter. Genau so ist mir das mit der kleinen Crossbody-Bag von Radley London passiert, die vor mehreren Wochen überraschend vor meiner Haustür gelandet ist. Damals habe ich sie aufgeregt, live auf Snapchat, ausgepackt und sofort mit zur Arbeit genommen. Für meine täglichen Bedürfnisse, Geldbörse, Stifte, Schreibblock, Handy & Co ist die Größe dieser Tasche nämlich perfekt.
Radley London steht für Qualität und verspielte Details und ist trotz hochwertiger Verarbeitung preislich deutlich erschwinglicher, als Gucci, Chloe oder Chanel. Obwohl meine Handtaschesammlung mittlerweile riesig (vielleicht zu riesig?!) ist und ich alle Designer-Taschen liebe, ist es auch schön etwas mehr Understatement mit sich zu tragen. Dank des grob genarbten Leders muss ich auch keine Angst vor Kratzern haben, sondern kann mich ganz unbefangen durch enge Räume bewegen.
Neu entdeckt habe ich den grauen Pullover, den ich im Sommer in Hamburg gekauft und seitdem stiefmütterlich behandelt habe – Schluss damit! Am Wochenende habe ich den Pullover zur Jeans, Mantel und Boots kombiniert und habe mich neu in die Fledermausärmel und den U-Boot-Ausschnitt verliebt.

Getragen

Pullover von COS 
Armbänder von Blinckstar Amsterdam + Tiffany & Co; Ring Erbstück 
Tasche von Radley London *

Leben

Was machst du eigentlich genau? Meine Erfahrung als Freelancer

März 6, 2017

Meinen ersten Nebenjob hatte ich mit 15, mit 17 Jahren habe ich angefangen für Tageszeitungen zu schreiben und seitdem eigentlich fast jedes Wochenende gearbeitet. Neben der Schule, neben dem Studium, neben zahlreichen Praktika und neben der Gründung meines Blogs. Durch einen glücklichen Zufall habe ich relativ früh eine Ahnung davon bekommen, womit ich irgendwann mal, als erwachsene Frau, mein Geld verdienen möchte und das war ein ziemlich großes Glück.
Im Laufe der Jahre sind immer mehr Kontakte enstanden, Aufträge von Online-Magazinen, und Printpublikationen, aber auch von Werbeagenturen und Beauty- und Lifestylefirmen landeten in meinem Postfach und meine Verzahnung mit der Welt des On- und Offline-Journalismus wurde größer. Eigentlich, wenn ich jetzt darüber nachdenke, waren Schule und Studium immer nur Beiwerk für mich. Nützliches Beiwerk, ohne Frage, aber meine Gedanken sind immer um meine Texte und neue Beiträge für meinen Blog gekreist. Für mich war es also eine natürliche Entwicklung als Freelancer weiterzuleben.
Meine Eltern haben mir Kraft und Wissen für den Weg in die Selbstständigkeit gegeben, meine Vorhaben unterstützt und mir nie mit Fragen und Bedenken bezüglich einer krisenfesten Zukunft in den Ohren gelegen. Mein Arbeitsmotto „Tue was du liebst, sei fleißig und loyal, plane strategisch und bilde dich stets fort“ konnte ich im letzten Jahr verfolgen.
Damit meine ich nicht, dass es leicht ist für sich selbst zu arbeiten, dass der Kampf um Aufträge nicht hart ist oder ich keine Zukunftsängste kenne, aber dass ich viele positive Erfahrungen als Freelancer gesammelt habe. Trotz gesellschaftlicher Skepsis.

„Tue was du liebst, sei fleißig und loyal, plane strategisch und bilde dich stets fort.“

Was machst du eigentlich genau?

Das wohl größte Laster eines Freelancers mit diffusem Berufsbild, sind ständige Nachfragen zu seinem beruflichen Status. Während ich 2016 eigentlich damit beschäftigt war meine eigenen Fragen an das Leben zu klären, wurde ich bei diesem Prozess immer wieder von den Fragen anderer unterbrochen. Schreibst du nur für eine Zeitung? Wie kommst du an Aufträge? Führst du Interviews persönlich oder am Telefon? Verdienst du mit deinem Blog Geld? Fotografierst du professionell? Entwickelst du Social-Media-Strategien? Kriegst du Urlaubsgeld? Kannst du davon leben?
Ich erkläre dann, dass ich viele Dinge gleichzeitig mache und die einzelnen Kuchenstücke am Ende des Monats eine bunte Torte ergeben, von der ich mich im folgenden Monat ernähre, von der ich lebe. Stimmt, manchmal ist die Torte klein und manchmal groß. Sie wird jeden Monat nach einem anderen Rezept gebacken. Unsicherheit und stetige Veränderung macht das Leben in Selbstständigkeit aus.
Jeden Montag schreibe ich eine lange Liste, die mir einen Überblick über meine Woche und meine Aufgaben gibt. Ich trage Deadlines in meinen Kalender ein, erstelle einen Redaktionsplan für meinen Blog und sitze mindestens acht Stunden pro Tag am Schreibtisch. Das alles unterscheidet mich nicht von den Frauen und Männern, die fest angestellt sind. Natürlich muss ich mich nicht mit nervigen Kollegen rumplagen oder Rechenschaft ablegen, wenn ich doch mal vormittags zum Friseur oder zum Arzt gehe. Jedes Arbeitsverhältnis hat seine Vor- und Nachteile.
Wichtig ist, dass ich mich nicht auf eine Tätigkeit beschränken lasse. Ich lebe von Vielfalt und Abwechslung. Das ist mein momentanes Konzept. Das hat nichts mit Orientierungslosigkeit zutun, sondern ist die Realisierung meiner Fähigkeiten und Interessen.

Freelancer verunsichern

Menschen lieben Sicherheit. Wir mögen es, wenn wir unser Gegenüber schnell einschätzen können, wenn wir wissen ob er viel oder wenig verdient, ob er im beruflichen Sinne wichtig oder unwichtig ist. Bei Freelancern weiss niemand so genau, wie viel sie eigentlich verdienen, wie ihr Leben funktioniert oder wer sich, ganz profan, um ihre Buchhaltung kümmert. Diese Unsicherheit produziert die oben genannten Fragen, macht Menschen skeptisch und neugierig.
Aus meiner Perspektive wirft Selbstständigkeit aber nicht nur Fragen nach außen, sondern auch nach innen. Ich bin mein größter Kritiker und wahrscheinlich auch der wichtigste. Ich erarbeite mir, Schritt für Schritt, berufliche Perspektiven. Ich befinde mich in einer stetige Entwicklung, die sich spontan und unerwartet ausprägen kann und die für mich ein wichtiger Teil meines jungen Erwachsenenseins darstellt. Selbstständiges Arbeiten ist eine bewusste Wahl und kein Schicksal.

Endstation Freelancer?

Bildung war mir immer wichtig. Nicht im klassischen Sinne in Form von Doktortiteln oder offiziell beglaubigten Zeugnissen, sondern in Form von Interesse, Wissensdurst und dem Drang seinen Geist mit neuen Erkenntnissen zu füttern. Ich freue mich darauf mich fortzubilden, ein passendes Volontariat für mich zu finden, mich mit einer anderen, neuen Idee selbstständig zu machen oder meine jetzige Tätigkeit auszubauen und vielleicht irgendwann Menschen zu beschäftigen, die mir bei meiner Arbeit helfen. Die Entscheidung freiberuflich zu arbeiten ist nicht zwingend eine Endstation, sondern vielleicht der Weg zum Ziel, die Erfüllung beruflicher Träume, die Realisierung eines Lebens im eigenen Rhythmus oder eine Form des Selbststudiums.

Beauty Leben Mode

|February| Last Month Treasures

März 5, 2017

Den ersten Sonntag eines Monats will ich ab heute dazu nutzen, euch meine Favoriten der letzten Wochen vorzustellen. Dabei geht es nicht nur um Beauty und Mode, sondern auch um Filme, Musik, Ausstellungen oder Ereignisse. Eine monatliche Hommage an die Dinge, die mich begeistert und überzeugt haben.

Beauty Favoriten

Im Februar habe ich verhältnismäßig viel gearbeitet und mich in erster Linie zwischen Schreibtisch und Bett hin und her bewegt. Nicht das schlechteste wenn man bedenkt, dass ein Bett bequem und das Leben vor dem Computer produktiv ist. An den Tagen, an denen ich das Haus verlasse musste, habe ich mich immer wieder mit der Palette von Tom Ford geschminkt, die eine gute Vorauswahl an Lidschatten und Rouge für mich trifft und einfach super praktisch ist. Falls mein Glow-Verlangen überdurchschnittlich hoch war, habe ich mir eine großzügige Portion des „Living Luminizers“ von RMS Beauty auf die Wangenknochen getupft. Den hat Sarah, Freundin und Girl-Power auf zwei Beinen, mir vor ein paar Wochen in Berlin geschenkt und mir damit eine riesige Freude gemacht. Die cremige Textur ist dankbar und kinderleicht aufzutragen. Lieblingslippenstift ist der Tinted Lip Conditioner in der Farbe „Bombora“ von Ilia. Die Formulierung ist samtig und die Farbe irgendwie Oldschool – wunderschön!
Während mein Make-up im Februar meistens neutral und unauffällig war, ist meine Maniküre dramatischer ausgefallen als gewöhnlich. Meine wiederentdeckte Leidenschaft für Rock-Musik hat sich durch dunkle Nägel ausgeprägt. Chanel hat mit „Orage“ ein tiefes Dunkelblau kreiert, das ich sehr gerne trage. Sowieso bin ich ein Verfechter von kurz geschnittenen Nägeln, mit abgerundeten Ecken und dunklem Nagellack.
Letzter Beauty-Favorit ist die Duftkerze von Bella Freud in der Duftrichtung „Je t’aime Jane“. Ich freue mich jedes Mal, wenn das komplexe Blumenbouquet entflammt und seinen Duft in meinem Schlafzimmer entfaltet. Alle Kerzen von Bella Freud sind von Hand gegossen. 

Lifestyle und Mode Favoriten

Größter Favorit in Sachen Kultur und Kunst war auf jeden Fall die aktuelle Ausstellung von Peter Lindbergh und Garry Winogrand „Women“ , die noch bis zum 30. April im NRW Forum in Düsseldorf zu sehen ist. Die Schwarzweiss- und Farbfotografieren greifen Frauen im Stadtbild New Yorks auf, ehren den Moment und konservieren die Frau als schöne Amazone zwischen Beruf, Liebe und Sehnsucht. Ich verfolge die Arbeit von Peter Lindbergh schon seit meiner Jugend und habe in seinen Fotografien schon so viel Wahrheit und Eleganz entdeckt, dass ich meine Bildbände über seine Ausstellungen immer wieder aufschlage, um mich inspirieren zu lassen und von seinem scharf konturierten Blick zu lernen.
Inspiration habe ich im letzten Monat auch durch stundenlange Recherche über Brian Hugh Warner alias Marilyn Manson erfahren. Neben Lesen und Fotografieren vertreibe ich mir immer wieder die Zeit damit, mich über Menschen jeder Art zu informieren. Erweckt jemand meine Aufmerksamkeit, konsumiere ich alle Interviews, ob schriftlich, akustisch oder visuell, um so viel wie möglich über eine Person zu erfahren. Das können Musiker, Künstler, Kriminelle oder Politiker seien. Das Selbststudium über Persönlichkeiten macht mir Spaß und im Februar war es eben Marilyn Manson. Über diesen Zeitvertreib habe ich ein Gehör für seine Musik entwickelt und kann euch ganz besonders das Album „The Pale Emperor“ ans Herz legen. Songs, wie „Third day of a seven day binge“ habe ich rauf und runter gehört. Guckt euch unbedingt das Video an und genießt den Rock-Groove.

Wenn es um Mode geht, war der Februar ziemlich lässig, wie ich es euch bereits in meinem letzten Outfit-Beitrag präsentiert habe. Neues Lieblingsteil ist mein schwarzer Gürtel von Aigner, der eine wichtige Lücke in meinem Kleiderschrank geschlossen hat und toll auf Jeans und Kleidern aussieht. Viel geliebt und getragen habe ich außerdem meine kleine Umhängetasche von Chanel, die ich jetzt seit einem Jahr anbete und wahnsinnig viel benutzt habe. Zu diesem fantastischen Kauf habe ich euch bereits eine Handbag-Story geschrieben. Vielleicht das beste Accessoire in meiner gesamten Sammlung. Meist getragenes Teil war wohl mein Camel-Coat von &otherstories. Das Ding ist kuschelig, zeitlos und passt einfach immer. Den Mantel hatte ich ursprünglich für ein paar Fashion-Week-Outfits gekauft und nicht im geringsten damit gerechnet, wie viel ich ihn tragen werde. Die Qualität ist erstaunlich gut und kann mit meinen Exemplaren von Max Mara mithalten. Und zwar ohne Probleme. 

Favoriten 

Tom Ford Palette  * 
RMS „Living Luminizer“ * 
Ilia Lippenstift in „Bombora“ *
Chanel Nagellack in „Orage“
Bella Freud Duftkerze *
Fotoausstellung „Women“
Marilyn Manson Album „The Pale Emperor“
Aigner Gürtel
Chanel WOC Tasche
Camel-Coat von &otherstories